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Besuch aus Costa Rica

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In der traditionellen Tracht kamen die Gäste zum Landschulheim Marquartstein.

Die Beziehungen zwischen dem Achental und der Region Santa Maria de Dota im mittelamerikanischen Costa Rica entwickeln sich weiter. Jetzt war eine Jugendgruppe im Achental zu Gast, um das Leben in Oberbayern kennenzulernen.


Das Tal von Dota in Costa Rica liegt fast 10 000 Kilometer vom oberbayerischen Achental entfernt – und doch trennen nicht etwa Welten diese beiden Regionen, wie man vermuten könnte. Unübersehbar sind vielmehr die Verbindungen, betonte Wolfgang Wimmer, Geschäftsführer des Ökomodells. In beiden Regionen versucht man, den Tourismus zu fördern, die Landwirtschaft und das Landschaftsbild zu erhalten und umweltfreundlich Energie zu erzeugen. Direktvermarktung spielt in beiden Gegenden eine Rolle, wenn auch die Waren völlig unterschiedlich sind. Bananen, Kaffee, Ananas und Avocados in Costa Rica, Milch, Wurst und Fleischprodukte im Achental.

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Anfang Juli kam eine Jugendgruppe aus Costa Rica im Achental an und bekam vom Ökomodell ein abwechslungsreiches Programm geboten. Beim Besuch am Staatlichen Landschulheim (LSH) Marquartstein wurden die Costa Ricaner sogar in ihrer Muttersprache empfangen, denn Spanisch-Schüler und ihre Lehrer hatten ein Programm vorbereitet. Auch die »Ticos«, wie die Bewohner Costa Ricas genannt werden, hatten sich für den Besuch einiges überlegt. Sie kamen in Landestracht, verteilten typische Süßigkeiten und zeigten, wie man in Costa Rica Kaffee auf traditionelle Weise zubereitet. Außerdem führten sie einen ihrer Volkstänze auf und forderten die Marquartsteiner Schüler zum Mitmachen auf.

Den Abschluss des Aufenthaltes bildete eine Seilbahnfahrt auf den Hochfelln. Bei traumhafter Fernsicht konnten die Besucher einen Eindruck von der Chiemgauer Landschaft und den benachbarten österreichischen Bergen bekommen. fb