weather-image

Abenteuer mit Asterix und Obelix

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Bei der Wasserschlacht rutschten die Kinder und Gruppenleiter mit einem Affenzahn über die Siloplane. (Foto: T. Volk)

Chieming – Vier Tage lang tauchten 60 Ministranten aus dem Pfarrverband Chieming ein in die Welt von Asterix und Obelix. Schon als die beiden Busse am Zeltplatz in Jettenbach bei Waldkraiburg ankamen, wurden die Kinder und Jugendlichen von den weltberühmten Galliern empfangen. Asterix und Obelix teilten die Kinder den Zelten zu.


Den ersten Nachmittag verbrachten die Kinder damit, sich eigene T-Shirts zu bemalen, den Zeltplatz zu erkunden und Tischtennisplatte und Fußballplatz einzuweihen. Am Abend fand der große Tanz der Gallier statt. Die Gruppenleiter tanzten als Troubadix, Majestix und Automatix verkleidet ums Lagerfeuer und Asterix und Obelix verkündeten den Kindern den Ablauf der Woche. In verschiedenen Spielen konnten die Ministranten Länder wie Ägypten, USA oder Britannien im Kampf gegen die Römer unterstützen und damit Punkte sammeln. Am letzten Abend wurde Rom erobert. Mit Hilfe von Fackeln und Bierbänken verwandelten die Gruppenleiter den Lagerfeuerplatz in ein Colosseum, in dem die Teams zum großen Wagenrennen antraten. Das Siegerteam wurde mit jeder Menge Süßigkeiten und Lorbeerkränzen beschenkt.

Anzeige

Der Höhepunkt des Zeltlagers der Chieminger Ministranten war sicherlich die große Wasserschlacht. Ein sonniger Tag, 300 Wasserbomben, Bikini, Badehose, eine Siloplane und etwas Spülmittel und der Wasserspaß war perfekt. Über vier Stunden lang tollten die Kinder über den Zeltplatz, rutschten über die Siloplane und begossen sich gegenseitig mit Eimern voller Wasser.

Auch ein Nachtgottesdienst fand statt. Pater Ionutz ließ die Kinder an sechs verschiedenen Stationen kurze Texte, Fürbitten und Gebete vorlesen und stimmte zu einigen Liedern an. Im Laufe der Wanderung wurden immer mehr Teelichter angezündet, sodass am Ende jedes Kind eine eigene Kerze trug.

»Es hat wie jedes Jahr unglaublichen Spaß gemacht und ich muss unsere Ministranten wirklich loben. Alle waren super brav und haben jeden Blödsinn, den sich unsere Gruppenleiter ausgedacht haben mitgemacht«, so Brigitte Dlugos, die die Ministrantenfahrt organisiert hatte. Gemeinsam mit Christa Gschwendtner, die sich vorrangig um das kulinarische Wohl der Kinder sorgte, Pater Ionutz und den Gruppenleitern bilden sie ein unschlagbares Team, das sich im Vorfeld viel Gedanken um die Gestaltung der vier Tage gemacht hatte. tv

Einstellungen