weather-image
10°

Wunschgroßeltern gesucht

Sie sind Wunschgroßeltern. Sie widmen ihre Zeit kleinen Kindern in Familien, in denen keine Großeltern zur Verfügung stehen: 17 Frauen und Männer im Landkreis Traunstein sind bei der Initiative Wunschgroßeltern mit dabei, die Annette Köhler aus Weibhausen ins Leben gerufen hat und mit viel Einsatz betreut; die Trägerschaft liegt beim Diakonischen Werk Traunstein. Was schade ist: 22 Familien stehen auf der Warteliste, denn es fehlen Wunschomas beziehungsweise Wunschopas.

Annette Köhler ermutigt darum all diejenigen, die sich solch eine Tätigkeit vorstellen können: Man sei in keiner Weise »angehängt«. Die Zeit, die man aufwendet, variiere zwischen zwei und sechs Stunden pro Woche, die Absprachen zwischen den Familien und den Wunschgroßeltern seien flexibel, sollte »die Chemie nicht stimmen«, könne man sich einen neuen Vermittlungspartner suchen.

Anzeige

Auch wenn es einmal Probleme gibt, sind die Omas und Opas damit nicht allein gelassen. An jedem ersten Mittwoch im Monat trifft man sich zur Supervision und Fortbildung. Dadurch herrscht in der Gruppe der Wunschgroßeltern eine große Offenheit und Vertrautheit. Sie ist inzwischen zu einer fröhlichen Gemeinschaft gewachsen, die auch in der Freizeit manches unternimmt.

Mögliche Interessenten können beim nächsten Familientag vorbeischauen und die gute und angeregte Atmosphäre dort erleben. Er findet am Samstag, 26. Januar, von 10 bis 13 Uhr in der Kindertagesstätte »Murmel« des Diakonischen Werks in Traunstein, Haslacher Straße 30 b, statt: mit Singen und Musizieren, mit Basteln und Geschichtenerzählen – und viel Zeit zum Ratschen. he