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Waginger Kurpark-Umgestaltung wird bald fertig

Waging am See. Die Arbeiten am Kurpark gehen dem Ende entgegen – und das ist gut so: Die Umgestaltung muss nämlich nicht nur Ende Oktober fertig, sondern aus Zuschussgründen bis dahin auch abgerechnet sein. Inzwischen ist die neue Infrastruktur fertig gebaut. Im Laufe der nächsten Woche soll der Kurpark ganz fertig werden, sagt Landschaftsarchitekt Helmut Mühlbacher vom Büro Mühlbacher und Hilse.

21 Bäume sind am Mittwoch im Kurpark angeliefert worden. Sie wurden am gleichen Tag noch eingesetzt und sorgen künftig wieder für mehr Grün und für Schatten. (Foto: H. Eder)

Wichtigster Teil der rund 120 000 Euro teuren Neugestaltung (ohne Kosten für Toilettengebäude und Brücke) war es, in der Mitte einen Platz zu schaffen sowie die Gliederung des Parks zu verdeutlichen und transparenter zu machen. Die rund 700 Quadratmeter große Fläche in der Mitte, die noch mit Bindekies befestigt wird, soll Platz bieten für Veranstaltungen. Auch werden hier alle Wege zusammengeführt; auch die schmale Fahrspur von der Seestraße her wurde bis hierher verlängert, um die Anfahrt für Ver- und Entsorgung zu verbessern.

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Wesentliche zweite Neuerung war der Bau eines neuen Weges um die Erweiterungsfläche herum; die Gemeinde hatte ja ein zusätzliches Grundstück dazupachten können, was letztlich auch Anlass für die Umgestaltung war. Dieser Weg wird den Kurpark zur geplanten neuen Wohnbebauung an der Westseite abgrenzen. Mit deren Erschließung entsteht ein neuer durchgehender Weg von der Seestraße am Höllenbach entlang zum neuen Kurparkweg. Damit entsteht hier ein Durchgang in Richtung See. Auch bindet dieser Weg die beiden Höllenbach-Brücken an, die bestehende und die neue, die in gut einer Woche auf die bereits betonierten Lager aufgesetzt wird.

Weiter sollte der asphaltierte Weg von der Strandbadallee, der relativ steil in den Kurpark herabführt, für Radfahrer, denen die Durchfahrt offiziell sowieso verboten ist, weniger attraktiv zu machen. Deshalb wurde der Weg durch Kies und Pflasterflächen gegliedert.

Wegen der Bauarbeiten hatten etliche Bäume gefällt werden müssen, was manche Besucher verärgert hat. Am Mittwoch sind nun 21 neue Bäume eingesetzt worden. Das sind laut Landschaftsarchitekt Helmut Mühlbacher vor allem Ebereschen, Wildkirschen (ohne Früchte – wegen der Wespen) und Feldahorn sowie die Gleditsia. Mit diesen Bäumen wird der mittlerweile doch sehr »durchsichtige« Park wieder mehr begrünt. Außerdem werden acht statt der bisher sechs Bänke aufgestellt.

Mit den vorgesehenen Kosten von maximal 120 000 Euro werde man, wie Mühlbacher meint, voraussichtlich auskommen – trotz einiger zusätzlicher Maßnahmen wie etwa der Pflasterung vor dem WC-Häuschen, die im Konzept ursprünglich nicht vorgesehen war. he