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Standkonzert im beleuchteten Schlosshof

Grabenstätt. Für ein kurzweiliges Nachhol-Standkonzert im Schlosshof sorgte die Musikkapelle Grabenstätt nur wenige Tage nach der Festwoche des GTEV »Chiemgauer« Grabenstätt, bei der sie als umjubelte Festmusik im Einsatz war. Weit über 100 Besucher wollten sich dieses besondere Klangerlebnis nicht entgehen lassen und genossen einen unvergesslichen Sommerabend. Das Fehlen einiger urlaubender »Stammkräfte« wurde bestens kompensiert.

Einen facettenreichen Einblick in ihr großartiges musikalisches Repertoire von rund 500 Stücken gab die Musikkapelle Grabenstätt beim abschließenden Standkonzert im Schlosshof.

Um ein Haar hätte der Dirigent gefehlt: »Christian Bergmann ist ein bisschen aufgeregt, denn er soll in diesen Tagen Vater werden«, verriet Bürgermeister Georg Schützinger schmunzelnd. Obwohl er in ständiger Erwartung eines Anrufes aus dem Krankenhaus war, ließ sich Routinier Bergmann aber nichts anmerken und überzeugte einmal mehr als souveräner Taktgeber.

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Eröffnet wurde das abwechslungsreiche Konzert vom Marsch »Die Sonne geht auf«. Anschließend ließ man in der Abendsonne die Polka »Aus ganzem Herzen Blasmusik« und den »Waakirchner Trompeten-Wandler« erklingen. Das Stück »Kometenflug« kündigte Ansager Franz Klauser als einen seiner Lieblingsmärsche an. Nach der Heidrun-Polka wurde bei der Ellwangen-Polka sogar gesungen. Beschwingt ging es mit der »Beyonce«-Melodie aus dem Nemo-Film weiter. Auch das variantenreiche Medley »The Best of Beatles« kam sehr gut an. Zu diesem Zeitpunkt entfaltete die Schlossbeleuchtung bereits ihre einzigartige Wirkung. Nachdem die letzten Klänge des Stückes »Wir Musikanten« verstummt waren, gab es auf den deutlich geäußerten Wunsch der Zuhörer noch den Marsch »Musikantengold« als Zugabe. Zweiter Dirigent und Tenorhornist Franz Klauser hatte zuvor seine Kollegen für deren Einsatz gelobt und festgestellt, dass man sich »heuer fast nie schämen hat müssen«. Ein Sonderlob erhielt der junge Andi Heitauer, der die ganze Saison über am Schlagzeug überzeugt habe, so Klauser. Die Bewirtung mit Getränken übernahm der Verkehrsverein Grabenstätt. mmü