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Neuen Wegen für Radfahrer und Fußgänger zugestimmt

Grabenstätt. Der Gemeinderat befasste sich mit der geplanten Neuerstellung einer etwa 200 Meter langen Geh- und Radwegverbindung beim Gewerbegebiet »Oberwinkl«. Diese soll an der Kreisverkehrsausfahrt am McDonald´s beginnen und südlich der Staatsstraße 2096 in Richtung Übersee bis zur Anbindung Sossauer Straße führen.

Auf Höhe des Grabenstätter McDonald´s soll die Geh- und Radwegverbindung beginnen und etwa 200 Meter links (südlich) der Staatsstraße in Richtung Übersee bis zur Anbindung Sossauer Straße führen. (Foto: Müller)

Die Voraussetzungen für den Bau eines solchen Geh- und Radweges schuf man bereits im Bebauungsplan »Oberwinkl«, der zur Bereitstellung der mittlerweile bebauten Gewerbeflächen (Fossil, McDonald´s und Tank-Zentrum Chiemsee) erstellt wurde. Auch der für die Baumaßnahme benötigte Baugrund befindet sich bereits im gemeindlichen Eigentum. »Im Haushalt sind dafür 50 000 Euro drin«, betonte Bürgermeister Georg Schützinger (CSU). Es handle sich um eine erneute Erweiterung des Geh- und Radwegenetzes und einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Aktuell müssten Fußgänger und Radfahrer dort die stark befahrene Staatsstraße benutzen. Die Gemeinderäte segneten den Beschlussvorschlag einstimmig ab.

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»Der kommt heuer definitiv«, beantwortete Schützinger die Frage von Franz Kreiler (Bürgergruppe Erlstätt), wann der Radweg am Erlstätter Berg gebaut werde. Schützinger berief sich dabei auf die Aussagen von Peter Maltan vom Staatlichen Bauamt Traunstein. Bereits vor gut einem Jahr hatte Maltan dem Gemeinderat den geplanten Geh- und Radweg vorgestellt und einen Baubeginn noch 2012 in Aussicht gestellt. Daraus wurde jedoch nichts. Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um einen sogenannten Lückenschluss an der Staatsstraße 2095 zwischen der Abmündung der Kreisstraße TS 3 in Richtung Erlstätt und der »Krutzenbichler Einfahrt« rund 700 Meter weiter Richtung Traunstein. Schon damals sprach Maltan von einer Herausforderung, da am Erlstätter Berg größere Steigungen überwunden werden müssten, als es bei solchen Baumaßnahmen üblich sei. Um das Ganze zu entschärfen, werde der Radweg vorübergehend von der Staatsstraße wegführen, um im oberen Bereich wieder zur Straße zurückzukommen.

Auf die Frage von Anita Kohlbeck (SPD), wie es mit der seit Langem im Raum stehenden Radverbindung Erlstätt–Grabenstätt ausschaue, wollte sich der Rathaus-Chef auf keinen genauen Zeitpunkt festlegen. Schützinger bezeichnete es aber als »großen Fortschritt«, dass die Gemeinde bereits 4300 Quadratmeter an Flächen erworben habe. Dies sei aber auch mit Blick auf den angedachten Kreisverkehr im Bereich der Kreuzung der Kreisstraßen TS 3 und TS 54 südlich von Erlstätt geschehen. mmü