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Pettinger wichen in die Kirche aus – Mechthild Mühlbacher war als Solistin zu hören

Musikkapelle überzeugte bei Herbstkonzert

Petting – Die Turnhalle ist noch nicht fertig, so musste die Musikkapelle Ringham-Petting einmal mehr in die Kirche ausweichen für ihr Herbstkonzert.

Der junge Simon Gröbner überzeugte als Hornsolist. (Foto: Albrecht)

Die Besucher kamen nicht nur in den Genuss, Stücke der Musikkapelle zu hören, sondern lauschten auch der herrlichen Stimme von Mechthild Mühlbacher, die als Gesangssolistin mitwirkte.

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Das Konzert begann mit dem sehr passenden Stück »Festlicher Einzug« von Hans Hartwig, mit dem die Kapelle gleich ein Ausrufezeichen setzte. Als Kontrast dazu wurde das ruhig wirkende »Canterbury Chorale« gesetzt, das ursprünglich für eine belgische Brassband komponiert worden war.

Wie Vroni Haimbuchner, die zusammen mit Lisa Schartel die Ansagen übernommen hatte, sagte, habe Jan van der Roost das Stück für symphonische Blasorchester überarbeitet, was es auch für die Pettinger möglich machte, den wunderschönen Choral hier darzubieten.

Als erster Solist kam Simon Gröbner mit seinem Horn zum Zug mit der Komposition »Siciliano« des Tschechen Pavel Stanek. Der junge Hornist überraschte dabei mit schon vollendetem Können. Auch das »Andante Religioso« von Thiemo Kraas hatte einen zarten und intimen Charakter Musik, die keinem bestimmten Genre zugeschrieben werden kann, sondern alleine aus sich heraus die gewünschte Wirkung hervorruft.

Bei »Gabriellas Song«, vom schwedischen Dirigenten und Komponisten Daniel Dareus brachte Mechthild Mühlbacher ihre herrliche, raumfüllende Stimme zu Geltung. Als offiziell letztes Stück hatten die Pettinger die Titelmusik von Miklos Rozsa zur Filmepik »Ben Hur« gewählt.

Publikum verlangte nach Zugaben

Die Musikkapelle meisterte das Stück meisterhaft. Endlich konnten die Zuhörer ihrer Begeisterung mit ihrem Applaus freien Lauf lassen. Bevor Kapellmeister Andreas Resch dem stürmischen Verlangen nach Zugaben nachgab, bedankte sich Vorstand Michael Haunerdinger bei allen, die im Konzert mitgewirkt hatten.

Als Zugaben gab es »Amen« und »Hallelujah«, bei dem auch Mühlbacher nochmals ihre Stimme walten lassen konnte. Trotz des tosenden Beifalls und der Rufe nach weiteren Zugaben   meinte Resch, die Musikanten hätten genug geleistet und die Zuhörer müssten sich halt schon auf das nächste Konzert freuen. al