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Kreisjugendring will 185 000 Euro vom Landkreis

Die Herbstvollversammlung des Kreisjugendringes Traunstein fand im Pfarrsaal Heilig Kreuz statt. Dabei stellte Michaela Bauer die Haushaltplanung für das kommende Jahr vor. Wegen der höheren Kosten für den Unterhalt der Geschäftsstelle (Strom, Heizöl) und der Personalkosten habe man beim Landkreis einen Zuschuss von 185 000 Euro beantragt. 2013 wolle man wieder 90 000 Euro für die Jugendarbeit von Verbänden und Vereinen bereitstellen.

Für 2012 genehmigten die Mitglieder einen Nachtragshaushalt. Für Markus Schuda wurde eine Stelle für ein freiwilliges, kulturelles Jahr angelegt. Er soll die Geschäftsstelle bei den Oberbayerischen Jugendkulturtagen unterstützen. Genehmigt wurden auch 7000 Euro aus den Rücklagen, um den Bau der Naturbühne auf dem Jugendzeltplatz am Chiemsee abzusichern.

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Michaela Bauer erinnerte an die Veranstaltungen in diesem Jahr. Besonders erwähnte sie die »Sommerkinder«, die vom Kreisjugendring in fünf Gemeinden betreut wurden. Es nahmen 99 Kinder teil und es gab Wartelisten in zwei Gemeinden. Dieses Angebot soll 2013 ausgebaut werden. Bevor sie die geplanten Veranstaltungen für 2013 vorstellte, bat Georg Schmid um stärkere Unterstützung aus den Verbänden und Vereinen. »Das Veranstaltungsprogramm 2013, vor allem die Oberbayerischen Jugendkulturtage, können wir nur gemeinsam stemmen«, so Schmid.

Sepp Harbeck würdigte die Unterstützung des Landkreises hinsichtlich des Neubaus des Sanitär- und Küchengebäudes in Schützing. Philipp Weißenbacher beantragte, die Zuschusshöhe bei Freizeiten und Jugendbildungen zu erhöhen. Georg Schmid erklärte, dass dieser Punkt schon lange im Gespräch sei, aber die Haushaltsmittel es nicht zulassen.

Stellvertretender Landrat Josef Konhäuser würdigte im Namen des Landkreises die Arbeit des Kreisjugendringes. Ihm sei bewusst, dass 2013 mit den Oberbayerischen Jugendkulturtagen dem Kreisjugendring und seinen Verbänden und Vereinen sehr viel Arbeit bevorstehe.

Waltraud Wiesholer-Niederlöhner berichtete Erfreuliches aus Traunstein. So habe die Stadt die ehemaligen Güterhallengebäude gekauft und plant, dort ein Haus der Jugend einzurichten. Auch für den Jugendtreff sollen hier Räume entstehen. Geplant sei auch, eine Stelle für einen Streetworker zu schaffen.

Sepp Harbeck merkte an, dass es gerade für eine Schulstadt wie Traunstein sehr wichtig sei, für die Jugendlichen Räume und Ansprechpartner zu haben. Dirk Reichenau und Helmut Kauer sprachen der Vorstandschaft Anerkennung für das Projekt »Jugend und Politik« aus. Der Kreisjugendring veranstaltet zweimal im Jahr eine Diskussionsrunde mit Jugendlichen und Politikern. Hier können Jugendliche ihre Anliegen und Wünsche direkt an Vertreter der Politik richten.