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Josef Wimmer wieder Bürgermeisterkandidat

Surberg. Josef Wimmer will auch in der nächsten Legislaturperiode Bürgermeister in der Gemeinde Surberg sein. Bei der Versammlung der Freien Wählergruppe (FWG) Surberg-Lauter-Hufschlag im Wirtshaus Lauter wählten die Mitglieder den amtierenden Bürgermeister einstimmig zum Bürgermeisterkandidat. Wimmer steht auch an der Spitze der Kandidatenliste für den Gemeinderat, die ebenfalls ohne Gegenstimme wie von der Vorstandschaft vorgeschlagen angenommen wurde.

Der Vorsitzende der FWG Surberg-Lauter-Hufschlag, Hermann Aiblinger (rechts) gratulierte Bürgermeister Josef Wimmer zur einstimmigen Nominierung als Bürgermeisterkandidat.

Hinter Wimmer nehmen die bisherigen Gemeinderäte 3. Bürgermeister Georg Rehrl, Rosmarie Maier und Stefan Wallner die Plätze zwei bis vier ein. Es folgen Albert Krumscheid, Jakob Steiner, Monika Wetterer, Hans Abel, Christian Mix, Johann Brunner, Burgi Kropf, Beatrice Handlanger, Hermann Winkler, Markus Lampersperger, Klaus Gerbeth und Georg Wendlinger. Die Gemeinderäte Petra Deigentesch und Herbert Klein kandidierten nicht mehr.

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Seine Motivation, nach 18 Jahren Bürgermeistertätigkeit wieder anzutreten, begründete Wimmer mit der Freude an diesem Amt. »Der Gemeinderat hat unwahrscheinlich gut zusammengearbeitet. Es hat immer große Mehrheiten gegeben, weil die Gemeinderäte stets gut informiert wurden.« Im Bereich Hufschlag und Hallabruck habe sich durch die Wohnbebauung viel geändert. Die Kindertagesstätte sei ein Gewinn für die Vereine und Kirche gewesen, weil durch sie ein besseres Zusammengehörigkeitsgefühl entstanden sei.

Als sein Ziel nannte er die weiterhin gute Zusammenarbeit im Gemeinderat. »Die Sachthemen ergeben sich oft durch Vorgaben von oben«, sagte er. Als Beispiele nannte er den Ausbau der Kinderkrippe und des Breitbands. Das Breitband werde in einer Flächengemeinde wie Surberg auch ein Thema bleiben, weil der Bedarf da sei. Als weitere Themen zählte er die Eisenbahnüberführung in Hufschlag sowie die Förderung des Kindergartens und der Grundschule auf. Angesichts der enormen Kosten für die Jugendhilfe des Landkreises müsse die Gemeinde schauen, dass die Jugendarbeit in den Vereinen passe. Da das Gewerbegebiet Au voll sei, wäre es schön, wenn man etwas anderes finden würde. Bei der Baulandausweisung wolle er die Wohnbebauung maßvoll weiterentwickeln, wenn der Bedarf vorhanden sei.

Wimmer machte zudem darauf aufmerksam, dass er auf der Kreistagsliste der Freien Wähler kandidiere, denn es sei wichtig, als Bürgermeister im Kreistag vertreten zu sein, zum Beispiel wenn es um die Kreisumlage gehe. Vieles werde auch an der Gemeinde vorbei entschieden, wie das geplante Güterterminal gezeigt habe. Hierbei sei es wichtig, dass er als Kreisrat an die Informationen aus dem Kreistag komme.

Der FWG-Vorsitzende Hermann Aiblinger erklärte, Wimmer strebe seine vierte Amtszeit an. Er bescheinigte ihn, dass er in der Gemeinde vieles angeschoben und zu Ende gebracht habe. »Wir können froh sein, dass wir einen solchen Mann als Bürgermeister haben.« Die Gemeinde Surberg stehe gut da, denn es sei gewaltig viel geschehen.

Bei den Gemeinderäten gab Aiblinger das Ziel aus, dass die FWG auch im nächsten Gemeinderat wieder mit sechs Gemeinderäten vertreten ist. »Wir von der Vorstandschaft haben eine ausgewogene Kandidatenliste zusammengestellt, die vom Beruf und Alter her passt.« Man habe die Liste verjüngt. Auch seien alle Ortsteile vertreten. Bjr