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Großer Andrang beim Mostfest

Grassau. Bei schönstem Sommerwetter ist das Mostfest des Trachtenvereins »D´ Gederer« Rottau im Homer-Obstgarten ein voller Erfolg gewesen. Im Schatten der Obstbäume und Sonnenschirme waren viele Mitglieder des Trachtenvereins darum bemüht, den über 1000 Besuchern aus nah und fern ein einmaliges Fest zu bereiten – und das ist gelang ihnen auch.

Ob süß, sauer oder pur: Beim traditionellen Mostfest in Rottau floss der vergorene Apfelsaft in Strömen. (Foto: Adersberger)

Organisiert von der Vorsitzenden Lisi Hilger und Ehrenvorstand Felix Uth klappte alles wie am Schnürchen. Die Männer an der Schänke sorgten dafür, dass niemand lange auf ein frisches Bier, auf einen Rottauer Most oder auf die alkoholfreien Getränke warten musste. Die Trachtenkinder halfen beim Abräumen der Krüge und Teller eifrig mit. Ein Rosenheimer, der seit 25 Jahren zum Mostfest nach Rottau kommt, begründete das mit den Worten: »Bier gibt es bei jedem Fest, Most nur beim Mostfest.«

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Drei heimische Musikgruppen unterhielten die Besucher mit bayrischen Klängen: zunächst die Rottauer Dorfmusi unter der Leitung von Rainer Winklmair, dann die Daschnbiche Musi und am Abend die Rottauer Tanzlmusi.

In der Saftbar der Jungen Gederer gab es speziell für Kinder: Saftcocktails, Schokoladenspieße und Popcorn. Die Kinder tollten mit großer Ausdauer in der Hüpfburg umher und hatten viel Vergnügen auf der Kegelbahn. Großer Andrang herrschte auch im Pfarrheim beim Verkauf von Kaffee und Kuchen. Der Renner waren dort die Kirtanudeln, die im Schmalz gebacken wurden.

An diesem Marienfeiertag waren der Rottauer Kirchplatz und die umliegenden Straßen ein großer Radlparkplatz, denn sehr viele Besucher kamen per Fahrrad zum Mostfest. Der Andrang am Abend war so groß, dass zusätzliche Biergarnituren aufgestellt werden mussten. ja