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Gerechtigkeit auf Basis der Bibel

Traunstein. Zum neunten Mal haben sich Bibelinteressierte im Haus St. Rupert eingefunden, um einen Bibeltag mit zahlreichen Angeboten des Bibelnetzwerkes und des Bildungs- und Exerzitienhauses St. Rupert zu begehen. Im Mittelpunkt stand die Frage nach einer gerechten Gesellschaft.

Themen wie Lohn- und Verteilungsgerechtigkeit, Chancen-, Generationen- und Steuergerechtigkeit haben die Referenten »nach dem spirituellen Grundwasser in der Bibel« hinterfragt und nach den Wurzeln der Gerechtigkeit gesucht. Das Bibelnetzwerk ist ein Verein, in dem sich christliche, bibelinteressierte Menschen Impulse für die Bibelarbeit holen und darüber reden. Vorsitzende Anneliese Fuidl und der Leiter des Bildungshauses St. Rupert, Josef Wagner, stellten die Angebote im stündlichen Wechsel vor.

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Die Theologin Christine Abart gab zu diesem Thema Einblicke in das Alte Testament. Josef Wagner erörterte mit den Besuchern Texte aus dem Neuen Testament und gab über Gleichnisse zum Thema Gerechtigkeit Einblicke in die Bibel. Tanzbegeisterte Männer und Frauen trafen sich zusammen mit der Theologin Edith Heindl zu meditativen Tänzen. Andere Besucher schauten einen Film an und diskutierten darüber. »Gerechtigkeit vor Ort« war ein weiteres Angebot. Die Familie Mädler aus Raubling stellte Hilfsprojekte in Rumänien vor. Erika Stefanutti und Ursula Geiger berichteten über ihre Familienhilfe in Übersee.

Der informative Tag endete mit dem gemeinsamen Abendlob im Park, geleitet von Dr. Christine Abart. Die dabei gesammelten Spenden wurden den Projekten in Rumänien und Übersee zur Verfügung gestellt. he