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Halbseitige Sperre der Vachendorfer Hauptstraße soll Ende Oktober aufgehoben werden

Fortschritte beim Haus der Dorfgemeinschaft

Vachendorf – Eine erfreuliche Mitteilung hatte Bürgermeister Rainer Schroll in der Gemeinderatssitzung für alle Autofahrer, die über die Hauptstraße durch Vachendorf fahren und seit einigen Monaten Wartezeiten hinnehmen müssen: Voraussichtlich Ende Oktober kann die, durch die Bauarbeiten am künftigen Haus der Dorfgemeinschaft bedingte, halbseitige Sperre wieder aufgehoben werden.

Gute Fortschritte machen die Bauarbeiten in Vachendorf am Haus der Dorfgemeinschaft. Bürgermeister Rainer Schroll gab sich in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats zuversichtlich, dass die halbseitige Sperrung der Hauptstraße Ende des Monats aufgehoben werden kann. (Foto: Hohler)

Ferner informierte er die Gemeinderäte über den Baufortschritt des Hauses der Dorfgemeinschaft. Das Dach sei jetzt drauf, der Kran sei weg, so Schroll. Jetzt würden die Fenster eingebaut und der Vollwärmeschutz angebracht. Danach könne das Gerüst entfernt und die halbseitige Straßensperre aufgehoben werden. Sobald die Außenarbeiten am Haus der Dorfgemeinschaft fertig seien, werde mit dem Innenausbau begonnen. Als erstes seien dann die Trocken- und Heizungsbauer an der Reihe.

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Bisher seien Aufträge im Wert von rund einer Million Euro vergeben worden. Von dieser Summe seien der Gemeinde inzwischen 330 000 Euro in Rechnung gestellt worden. Bis dato habe es kaum Kostenabweichungen gegeben, betonte der Rathauschef. Mit der Arbeit der Firmen sei die Gemeinde sehr zufrieden.

Für die Akustik im Saal habe sie ein schalltechnisches Gutachten in Auftrag gegeben. Es seien verschiedene Vorschläge hauptsächlich bezüglich der Decke gemacht worden. Dort solle eine Holzschalungsdecke angebracht werden. Die Rückseite solle durch schallabsorbierende Vorhänge gestaltet werden. Zur Technik sagte er, im Saal sei eine Lautsprecheranlage vorgesehen. Im Sitzungszimmer würden Beamer aufgehängt.

Weiter befasste sich das Gremium mit dem Antrag der katholischen Kindertagesstätte Maria Himmelfahrt auf Übernahme des Defizits für das Jahr 2015/2016. Geschäftsleiter Andreas Schultes sagte, das Defizit betrage 3779 Euro. Davon trage die Gemeinde 85 Prozent, also 3212 Euro. Dem stimmten die Gemeinderäte ohne Gegenstimme zu, ebenso dem Antrag der Kindertagesstätte, die Kosten von 2460 Euro für die Anschaffung von Spielzeug zu übernehmen.

Ferner lag dem Gemeinderat ein Antrag auf Genehmigungsfreistellung zum Neubau eines Garagengebäudes in Vachendorf vor. Der Bürgermeister sagte dazu, die Gemeinde habe den Bebauungsplan bereits entsprechend geändert, sodass die Garage dem Baufenster entspreche und nichts gegen eine Freistellung spreche. Dem stimmten die Gemeinderäte einstimmig zu.

Zur Bundestagswahl berichtete Geschäftsleiter Schultes, die Möglichkeit, die Briefwahl per E-Mail zu beantragen, sei mit über 200 Anträgen sehr zufriedenstellend verlaufen, obwohl die Verwaltungsgemeinschaft diese Möglichkeit erst kurzfristig beworben habe. Aus dem Gemeinderat kam die Anregung, bei Wahlen künftig statt zwei nur noch ein Wahllokal zu eröffnen. Schultes meinte, dies sei eine Überlegung wert, weil die Zahl der Briefwähler immer größer werde. Der Bürgermeister sagte, als Ort für ein Wahllokal würde sich das Haus der Dorfgemeinschaft gut eignen.

Schroll gab ferner bekannt, dass die Gemeinde einen ausgebildeten Schulweghelfer bekommen habe, der bereits in der Grundschule vorgestellt worden sei. Aus dem Wertstoffhof habe die Gemeinde eine Kostenerstattung von über 19 000 Euro erhalten. Bjr