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Dreikönigstreffen: Viel Applaus für Olaf Scholz

Kirchanschöring. Mit einem freundlichen »Moin, Moin« hatte Olaf Scholz die Sympathien beim SPD-Dreikönigstreffen im Felberwirt in Kirchanschöring gleich auf seiner Seite. Viel Applaus bekam Hamburgs Erster Bürgermeister dann auch für seine politische Rede.

Beim Dreikönigstreffen der SPD (von links): Landtagsabgeordnete Maria Noichl, Kreisvorsitzender Dirk Reichenau, Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz, Bundestagsabgeordnete Bärbel Kofler und Roman Niederberger, Kreisvorsitzender im Berchtesgadener Land. (Foto: Caruso)

Scholz, zugleich stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD, forderte eine seriöse Finanzpolitik und das Einhalten eigener Sparziele; außerdem monierte er das Steuerabkommen mit der Schweiz. Bei den kommenden Wahlen, so Scholz, gehe es auch um die Abschaffung der Studiengebühren in Bayern, um Chancengleichheit in der Bildung und um die flächendeckende Einführung von Mindestlöhnen. Es verletze die Ehre, wenn man den ganzen Monat Vollzeit arbeitet und am Ende immer noch öffentliche Unterstützung in Anspruch nehmen müsse.

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Scholz forderte vor allem auch Moral und Vertrauen in der Politik. Ein Politiker dürfe nur Versprechungen abgeben, wenn er sich hinterher daran halte. Scholz versprach: »Wer der SPD bei der nächsten Wahl seine Stimme schenkt, hat diese Sicherheit.«

Ein SPD-regiertes Land wolle dafür sorgen, dass alle Jugendlichen in den Genuss einer Berufsausbildung kommen. »Denn wer ohne Abschluss und Ausbildung ins Leben geht, der hat auch später kaum Chancen.« Generell gelte es, das ganze Land eltern- und kinderfreundlicher zu gestalten.

Die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Kofler verwies beim Dreikönigstreffen in Kirchanschöring nicht ohne Stolz auf das 150-Jahr-Jubiläum, das die sozialdemokratische Partei heuer feiern kann. Damals wie heute gehe es um soziale Gerechtigkeit, so die Politikerin. »Sie muss der Leitfaden politischen Handelns sein.« ca