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Burschen-Gaufest 2014 in Unterneukirchen

Wonneberg. Vertreter von 36 Burschen- beziehungsweise Arbeitervereinen aus dem Chiem- und Rupertigau kamen zur Jahreshauptversammlung in das Gasthaus Alpenblick in Weibhausen. Aus Unterneukirchen waren vom dortigen Katholischen Burschenverein gleich 22 Mitglieder gekommen, begleitet von Pfarrer und Bürgermeister. Der Grund: Der Verein hat sich um die Ausrichtung des Gaufestes 2014 beworben – und bekam dann auch einstimmig den Zuschlag.

Vorsitzender Sepp Jetzlsperger sagte, für seinen Verein wäre es eine große Ehre, das Gaufest auszurichten. Der Katholische Burschenverein wurde 1914 gegründet und 2007 wiedergegründet. Man habe 330 Mitglieder. Der Festausschuss habe sich – die Zustimmung der Gauversammlung vorausgesetzt – bereits etliche Male getroffen und die Weichen gestellt: »Die Wiese ist gefunden, das Fest bestellt, der Festwirt steht in den Startlöchern, der Bräu ist auch geschickt.« Dann stellte Jetzlsperger noch kurz den Festablauf vom 25. Juli bis 3. August vor, an dem der Gauverband sein 50-jähriges Bestehen feiert. Der Unterneukirchner Pfarrer Heribert Schauer freute sich, dass die Unterneukirchner Burschen das Gaufest 2014 ausrichten dürfen. Er brachte in diesem Zusammenhang ein leidiges Thema dieser Feste zur Sprache: Viele Teilnehmer gehen statt in den Gottesdienst gleich ins Bierzelt und kommen dann erst zum Festzug wieder. Pfarrer Schauer schlug vor, man sollte doch für den Meistpreis nur die zählen, die auch zur heiligen Messe kommen. Er äußerte die Bitte, die Gemeinschaft auch beim Gottesdienst zu leben. Dafür erhielt der Pfarrer kräftigen Applaus.

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Gauvorsitzender Daxenberger nahm die Bitte auf, konnte sich aber eine Bemerkung nicht verkneifen: »Wenn der Pfarrer gut predigt und man das weiß, gehen Leute lieber in den Gottesdienst. Das darf man an der Stelle auch mal sagen.«

Für die Ausrichtung des 51. Gaufestes im Jahr 2015 wird noch ein Verein gesucht. Bisher sind, wie Gauvorsitzender Georg Daxenberger sagte, noch keine Bewerbungen eingegangen. Da aber erst nächstes Jahr offiziell über die Vergabe abgestimmt wird, eilt es noch nicht so sehr. he