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»Gschicht vom Brandner Kasper« am 21. Oktober im Holzknechtmuseum

Boandlkramer in Ruhpolding

Ruhpolding – Im Holzknechtmuseum Ruhpolding wird am Samstag, 21. Oktober, »Die Gschicht vom Brandner Kasper« als historische Erzählung in der Originalfassung aus dem Jahr 1871 von Franz von Kobell aufgeführt. Die »werkstatt kesslfligga« um Bettina und Jochen Nistler tragen dieses Kleinod der Mundartdichtung wortgetreu im Originaltext vor.

Die »Gschicht vom Brandner Kasper« von der »werkstatt kesslfligga« mit Bettina (links) und Jochen Nistler wird am 21. Oktober gespielt. (Foto: Archiv Holzknechtmuseum)

Die Art und Weise der Inszenierung ist hingegen neu und außergewöhnlich. Zu zweit stellen die beiden in einer einzigartigen Umsetzung insgesamt sechs verschiedene Rollen dar: den schlitzohrigen Brandner Kasper, das Diandl und den Erzähler (Bettina Nistler) und den geprellten Boandlkramer, den Petrus und den Erzähler (Jochen Nistler). Ergänzt und weiterentwickelt wird die Geschichte von eigens dafür geschriebenen Liedern.

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Das Stück ist auf die holzofenbeheizte Schneckenbachstube zugeschnitten und so können beide kessl-fligga mitten im Publikum agieren. So mancher Zuschauer findet sich auf einmal mitten im Geschehen, was aber den besonderen Reiz dieser Aufführung ausmacht.

Karten für die Vorstellung am Samstag, 21. Oktober, um 19 Uhr gibt es im Vorverkauf im Holzknechtmuseum Ruhpolding. Einlass ist   ab 18 Uhr und für die Bewirtung ist gesorgt. Wegen der begrenzten Kapazität der Schneckenbachstube wird der Kartenvorverkauf im Holzknechtmuseum unter Telefon 08663/639 empfohlen. fb