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Aufklärung über Rechtsradikalismus

Traunstein. In Traunstein versucht in den kommenden Wochen ein breites Bündnis aus politischen und kirchlichen Gruppierungen – unterstützt von der Stadt Traunstein – mit einer Veranstaltungsreihe zum Thema Rechtsradikalismus zu informieren.

Vier Veranstaltungen finden dazu noch in den kommenden Wochen statt. Die Ausstellung »Rechtsextremismus in Bayern« wird am kommenden Montag um 19 Uhr im Kulturzentrum Traunstein eröffnet. Robert Andreasch, Journalist und langjähriger Mitarbeiter des mehrfach ausgezeichneten Informations- und Dokumentationsarchivs AIDA, gibt in seinem Vortrag einen Überblick über die aktuelle Situation der rechtsextremistischen Szene.

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Die Ausstellung des BayernForums und der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt in ihrer Rückschau auch die Ereignisse der Pogromnacht 1938 in Traunstein. Die Ausstellung ist vom 3. bis 22. Dezember täglich von 10 bis 18 Uhr zu besichtigen. Bei rechtzeitiger Anmeldung werden auch Führungen für Schulklassen angeboten, dazu soll man sich mit der Stadtbücherei in Verbindung setzen, Telefon 0861/164480.

Die evangelische Jugend Traunstein zeigt am Freitag, 6. Dezember, ab 19 Uhr im Jugendkeller der Dekanatsjugend in der Crailsheimstraße einen Film, der besonders für jugendliche Interessierte gedacht ist.

Einen Stadtrundgang zu Spuren des Nationalsozialismus in Traunstein veranstaltet die »Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten Traunstein« am Sonntag, 15. Dezember. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Kulturzentrum.

Den Abschluss bildet am Donnerstag, 19. Dezember, ab 19 Uhr ein Vortragsabend im Kulturzentrum. Landtagsabgeordneter Florian Ritter referiert zur Thematik »Bayerische Behörden und die Morde des NSU« und berichtet über den Untersuchungsausschuss. awi