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Anni Tahedl ist seit 60 Jahren beim Gartenbauverein

Kirchanschöring. Ehrungen sind bei der Herbstversammlung des Obst- und Gartenbauvereins angestanden. Die Vorsitzende Manuela Babinger ehrte im Saal des Felberwirtes auch Anni Tahedl. Die Ehrenvorsitzende ist seit 60 Jahren dabei.

Seit 25 Jahren halten sie dem Gartenbauverein die Treue: Elisabeth Stadler (von links), Veronika Ziegler und Therese Brüderl. Bürgermeister Hans-Jörg Birner freut sich mit den Geehrten, zu denen auch Marianne Armstorfer, Ursula Prechtl und Irmgard Einsiedl gehörten. Eine besondere Ehre war es für die Vorsitzende Manuela Babinger, die Ehrenvorsitzende Anni Tahedl für 60-jährige Mitgliedschaft auszuzeichnen. (Foto: Caruso)

Manuela Babinger überreichte ihr als Dankeschön eine Ehrenurkunde samt Anstecknadel und einen Blumengruß. Das Publikum bedankte sich bei ihr mit Beifall. Anni Tahedl brachte sich in vielfacher Weise ein und wendete viel Kraft und Energie zum Wohle des Vereins auf. Sie leitete unter anderem den Obst- und Gartenbauverein viele Jahre. In der Zeit ihrer Federführung erhielt die Gemeinde auch die Auszeichnung »schönstes Dorf Deutschlands«, wozu der Gartenbauverein einen wesentlichen Beitrag leistete. Babinger gab bekannt, dass die Vorstandschaft beschlossen hat, Mitglieder, die für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt werden, künftig beitragsfrei zu stellen.

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Ein Dankeschön galt auch allen Vereinsmitgliedern, die seit 25 Jahren dabei sind. Gemeinsam mit Bürgermeister Hans-Jörg Birner überreichte Babinger ebenfalls Blumen, Urkunde und Anstecknadel an Marianne Armstorfer, Therese Brüderl, Irmgard Einsiedl, Ursula Prechtl, Elisabeth Stadler und Veronika Ziegler. Heidi Kühnhauser und Viktoria Lederer waren nicht anwesend.

Einen Rückblick auf die erfolgreiche Aktion »Tag der offenen Gartentür« in Hipflham gab Schriftführerin Katharina Stöwe. 18 Gartenbesitzer öffneten ihre Tore für interessierte Besucher. »Wenn du jemand gebraucht hast, hat jeder spontan zugesagt«, betonte Stöwe, als sie über die umfangreichen Vorbereitungsarbeiten erzählte. Zudem erinnerte sie an die Aktionen, die es bei der Veranstaltung gab. Der Dank der Vorsitzenden Manuela Babinger galt den Bürgern in Hipflham, die diesen Tag zu etwas Besonderem werden ließen. »Ihr habt so viel Mühe, Liebe und Zeit investiert«, würdigte sie. »Was mir besonders in Erinnerung bleiben wird, ist die Gemeinschaft und die wunderbare Stimmung«, sagte sie.

Sie dankte auch allen Helfern, die beim Binden der Kräuterbuschen dabei waren. Den Erlös aus dem Verkauf der Sträuße in Höhe von 400 Euro habe man dem Sozialbüro gespendet, gab sie bekannt.

Eine Grabbepflanzung sollte geschmackvoll, aber nicht zu pflegeaufwändig sein. Gärtner Sepp Steinmaßl gab harmonische Gestaltungsbeispiele mit geeigneten Blütenpflanzen, Bodendeckern und Immergrünen für jeden Standort und Jahreszeit. Er erklärte, wie man dem Grab auf dem Friedhof frische Farben und Abwechslung verleihen kann. Dies erreiche man mit saisonalen, unkomplizierten Blütenpflanzen wie Stiefmütterchen, Primeln, Begonien oder etwa mit Schneeheide. Zur harmonischen Optik eines Grabes können auch bodendeckende Gehölze und Stauden beisteuern. Er verwies bei seinen Ausführungen auch auf außergewöhnliche und prächtig gedeihende Exemplare und gab praktische Tipps zum Pflanzen und zur Pflege.

Um unansehnlichen Unkrautwuchs zu verhindern, eignen sich dicht wachsende, immergrüne Bodendecker wie Zwergmistel, Efeu oder etwa das Dickmännchen als Grundbepflanzung. Steinmaßl betonte, dass der Bodendecker »Immergrün« Fläche brauche, um sich ausdehnen zu können. »Bei ständigem Rückschnitt gedeiht er nicht optimal.« Geeignete Gehölze für Gräber seien zum Beispiel Eibe und Buchs. Er empfahl auch Kirschlorbeer, Zwergkiefer, Heckenkirsche, Spindelstrauch und Zwerggamander. Den allzu Ordnungsliebenden legte er ans Herz, heruntergefallenes Laub von Bäumen und Sträuchern nicht ständig aufzulesen. »Das bunte Laub ist nicht nur schön, es erinnert auch an die Vergänglichkeit«, sagte er. ca