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Abschied nach 24 Jahren als Kirchenpfleger

Grabenstätt. Nach 36 Jahren Mitgliedschaft in der Kirchenverwaltung und 24-jähriger Tätigkeit als Kirchenpfleger der Pfarrei St. Maximilian Grabenstätt wurde Gustl Lex nun offiziell verabschiedet.

Pater Augustin (links) übergab an Gustl Lex die von Bischof Marx ausgestellte Dankurkunde des Erzbistums. (Foto: Müller)

Wie Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, mitteilen ließ, habe Lex ehrenamtlich in vielfältiger und verantwortungsvoller Weise Aufgaben in der Kirchenverwaltung übernommen und dabei die Geschicke der Pfarrei – insbesondere im Finanz-, Vermögens- und Verwaltungsbereich – wesentlich mitbestimmt. »Sie haben dazu beigetragen, dass die Kirche vor Ort in unserem Erzbistum erhalten bleibt«, so Marx in seinem Schreiben.

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Während der Amtszeit von Lex wirkten in der Pfarrei Grabenstätt folgende Seelsorger: Pfarrer Johann Nepomuk Huber, Pfarradministrator Wieland Steinmetz, Pfarrer Josef Kreuzpointner, Pfarrer Konrad Kronast und Pater Augustin. Auch viele ambitionierte Maßnahmen wurden in dieser Zeit in Angriff genommen und erfolgreich umgesetzt. Darunter waren der Bau des Mesnerhauses, die Außenrenovierung der Pfarrkirche St. Maximilian, die Innenrenovierung der Pfarrkirche mit der Neugestaltung des Altarraumes, der Neubau der Bücherei, die Komplettsanierung des Marienstiftes Marwang, die Sanierung des Kirchturms und der Kirchenuhr, die Erneuerung der Orgel in der Pfarrkirche, der Neubau beziehungsweise die Sanierung der Friedhofsmauer, die Komplettsanierung der Loretokirche in Marwang sowie die Erneuerung der Küche im Pfarrsaal.

Pater Augustin dankte Lex für sein unermüdliches Engagement. Wenn er an Gustl Lex denke, fühle er sich sofort an unzählige Bittgänge nach Marwang erinnert und an dessen Ausspruch »Die Kirche im Dorf lassen«, betonte Augustin und fuhr fort: »Was mir besonders imponiert hat, war sein Glaube und sein Traditionsbewusstsein«. Ortsheimatpfleger Lex versprach seinerseits, zukünftig vermehrt auf das Pfarrarchiv zu schauen und »als Lektor und in der Bruderschaft in der Pfarrei meinen Platz weiter einzunehmen«.

Verabschiedet wurde auch Dietmar Durchholz, der der Kirchenverwaltung sechs Jahre angehört hatte. »Sein Kind war das ´Schleckerhaus´, um welches er sich mit unermüdlichem Einsatz gekümmert hat und immer Ansprechpartner war«, lobte Augustin. Die Wahl des neuen Kirchenpflegers ergab am Montagabend, dass Maximilian Wimmer im Amt nachfolgen wird. mmü