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Abend der flinken Finger

Ruhpolding. Ein Abend der flinken Finger ist das »Oimerische Ziachtreffen« im Ruhpoldinger Kurhaus anlässlich des 110-jährigen Bestehens des Trachtenvereins »D´ Rauschberger-Zell« gewesen. Weitum bekannte Ziachspieler überzeugten mit ihren hochkarätigen Darbietungen.

Generationen-Duo: Vater und Sohn Engelbert Aigner aus Bischofswiesen. (Foto: Schick)

Was das Publikum an mitreißendem Repertoire im Zusammenspiel oder als brillante Solis zu hören bekam, war »ein Feuerwerk der diatonischen Spielkunst«, wie es Bürgermeister Claus Pichler formulierte. Der Rathauschef und ehemalige Vorsitzende der Zellerer sorgte zusammen mit Heinrich Albrecht für den schneidigen Auftakt und zeigte dabei seine musikalischen Qualitäten. Moderator Albrecht hatte das Programm zusammengestellt.

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Es war eine Freude, die Fingerfertigkeit der Musikanten auf ihren Instrumenten zu beobachten – von Generationen-Duos wie Hermann Huber und Tobi Huber jun. aus Ainring, Engelbert Aigner sen. und jun. aus Bischofswiesen, Martin Stief sen. und jun. sowie dem zwölfjährigen Lukas Kloiber aus Ruhpolding, dem Ziach-Duo Geisreiter/Wühr, der Ziach-Gruppe der Musikschule Inzell, dem Quartett »Lechner-Schmiß« und dem Gmachl-Toni aus Grödig. Nicht nur optisch zu gefallen wusste der Jodlerchor aus Teufen im Appenzellerland mit typischen schweizer Liedern und Jodlern.

Zwischen die musikalischen Glanzpunkte streute der »Bichia-Koni« Konrad Mayer einige seiner umwerfenden Gedichte ein. ls