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102 Stromfresser sind »raus«

Waging am See. Die Aktion »Stromfresser raus«, an der sich die Gemeinden Markt Waging am See, Taching am See und Wonneberg beteiligt hatten, war ein voller Erfolg. Im Zeitraum von März bis August sind von den elf in den Gemeinden ansässigen Fachbetrieben insgesamt 102 Heizungspumpen zum vereinbarten Sonderpreis ausgetauscht worden. Verbunden damit war eine Verlosung. Jetzt fand im Waginger Rathaus die Preisverleihung statt.

Bei der Preisvergabe im Waginger Rathaus mit dabei waren Andreas Kronast (von links), Bürgermeister Herbert Häusl, Rosa Tausch, Agenda-21-Referent Georg Huber, Werkleiter Heinrich Thaler und das Ehepaar Franz und Petra Wimmer.

Mit einer neuen Hocheffizienzpumpe kann man, so war vorab von Seiten der Gemeindewerke Waging und der Agenda 21 argumentiert worden, gegenüber der herkömmlichen Pumpe nahezu 80 Prozent Strom einsparen. Man rechnet daher mit einer jährlichen Einsparung pro Pumpe von 600 Kilowattstunden beziehungsweise von 150 Euro. Laut Umweltbericht 2011 des Bayerischen Landesamtes ließen sich in Deutschland durch den Pumpentausch vier Milliarden Kilowattstunden elektrische Energie pro Jahr einsparen. Das entspricht in etwa dem Verbrauch von einer Million Haushalten.

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Die drei Gemeinden sind hier mit gutem Beispiel vorangegangen und durch das Mitwirken der Hauseigentümer können somit pro Jahr 60 000 Kilowattstunden elektrische Energie mit einem Wert von rund 15 000 Euro eingespart werden. Ins Leben gerufen wurde die Aktion vom Agenda-21-Arbeitskreises »Energie« mit Georg Huber und den Gemeindewerken Waging mit Heinrich Thaler.

Als kleiner Anreiz war eine Verlosung veranstaltet worden, bei der es drei Preise zu 100 Euro und sieben Preise mit je einem Set Energiesparlampen zu gewinnen gab. Die Geldpreise gewannen Richard Tausch aus Waging, Franz Wimmer aus Burgeralm und Andreas Kronast vom Gasthaus Unterwirt in Waging.

Bei der Preisübergabe freute sich Bürgermeister Herbert Häusl, dass die große Resonanz vor allem durch die unkomplizierte Abwicklung erzielt werden konnte. Mit relativ wenig Aufwand könne so in jedem Gebäude eine Menge Energie gespart werden, sagte er. he