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Heizölbestellung beschäftigt Gemeinderat

Teisendorf – Heizöl für den Winter zu bestellen, ist angesichts der hohen Preise kein leichtes Unterfangen. Dies betrifft nicht nur den einzelnen Hausbesitzer, sondern auch die kommunalen Liegenschaften. Das Thema Heizölbestellung hat es in diesem Jahr sogar auf die Agenda des Teisendorfer Gemeinderats geschafft. Dieser hat beschlossen, dass die Bauverwaltung die Preisentwicklung beobachten und nach Rücksprache mit Bürgermeister Thomas Gasser die circa 65.000 Liter benötigtes Heizöl für die acht gemeindlichen Objekte, die noch mit Öl beheizt werden, vornehmen soll. 


Den richtigen Zeitpunkt zu treffen sei sowieso fast unmöglich, so der allgemeine Tenor in der kurzen Diskussion zu dem Thema, denn niemand könne voraussehen, wie sich die Preise entwickeln. Man könne froh sein, dass man mit den Hackschnitzelheizungen in Teisendorf bei der Turnhalle und in der St.-Anna-Siedlung sowie in Oberteisendorf an der Schule einen großen Schritt weg vom Heizöl gemacht habe. Berechnungen hätten gezeigt, dass die Marktgemeinde durch diese Anlagen rund 390.000 Liter Öl im Jahr einspart.

Heizöl benötigt die Gemeinde noch für die Schule in Teisendorf, dort steht noch ein Heizkessel als Reserve im Bedarfsfall, die Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr und des Bauhofs in Teisendorf, die Geschäftsgebäude in der Poststraße 18 und Marktstraße 37, das Rathaus und die Schule in Weildorf, den Festsaal Neukirchen, das Feuerwehrhaus Neukirchen und das Bergbaumuseum Achthal.

Bürgermeister Thomas Gasser wies in diesem Kontext noch auf die Daten zur Energiebilanz in den Kommunen des Landkreises Berchtesgadener Land hin, wonach Teisendorf einen der Spitzenplätze bei den Erneuerbaren Energien belegt. Bei der Wärme ist der Anteil aus Erneuerbaren Energien in Teisendorf bei 56 Prozent, was unter den 15 Kommunen des Landkreises den Spitzenplatz bedeutet. Beim Strom ist der Anteil an Erneuerbaren Energien bei 74 Prozent – ebenfalls ein Spitzenwert. Ebenso ist es bei den CO2-Emmissionen pro Einwohner, die in der Marktgemeinde pro Einwohner bei 2,0 Tonnen pro Jahr liegen.

kon

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