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Mit den Lamas ging es für die Ferienkinder auf Tour.

Ferien mit den Lamas – Lamawanderung am Waginger See

Teisendorf – Der Pfarrgemeinderat Teisendorf bot beim Ferienprogramm eine Lamawanderung am Waginger See an. Binnen weniger Tage hatten sich 60 Kinder dazu angemeldet. Daher gab es letztlich zwei »tierische« Spaziergänge für jeweils 30 Kinder mit den gemütlichen Tieren.


Die Tour startete beim Pfarrheim Teisendorf mit dem Jugendbus der Katholischen Landjugend. Von dort ging es nach Buchwinkel am Waginger See. Dort erklärte Robert Dorroch den Kindern, wie die Zügel zu greifen sind, worauf man beim Wandern mit den Lamas achten muss und was sie mögen beziehungsweise nicht so gerne haben. Die Herde in Waging hat 18 Tiere, zwölf Dirndl und sechs Buam. Bei den Wanderungen dürfen nur die Stuten mit, die Hengste sind zu ungestüm. Ihre Freude und Zufriedenheit drückten die Lamas mit leisem Summen aus. Und natürlich musste auch die Frage beantwortet werden, ob Lamas tatsächlich spucken. Hier konnte Robert Dorroch beruhigen: »Lamas spucken nicht auf Menschen. Wenn sie spucken, dann nur untereinander und meist geht es dann um Revierstreitigkeiten«. In der Zwischenzeit hatte Tanja Adam den Tieren ein »Halfterchen« angelegt und stellte sie einzeln den Kindern vor. Jedes Tier hat einen Namen und hört auch gelegentlich darauf. Carinja, Zilly, Dotty und alle anderen haben ihren eigenen Charakter. Neugierig sind aber alle und beschnupperten erst einmal eingehend ihre neuen Begleiter.

Und dann ging der Treck los. Gemächlich trabten die Tiere dahin, schnappten sich gelegentlich ein paar Gräser oder Blätter am Wegesrand und testeten ihre Begleiter unverhofft aus, wer hier wen führt. Nach einer halben Stunde gab es eine kurze Rast in einem Waldstück über dem Waginger See. Dort konnten sich die Tiere auch im Gesträuch kratzen und zogen auch das ein oder andere Kind mit durch die Büsche. Nach eineinhalb Stunden Wanderung brachten die Kinder die Lamas wieder zurück in den Stall.

Das nächste Ziel des Ausflugs war die Wallfahrtskirche Mariae Heimsuchung auf dem Mühlberg bei Waging. Dort konnten die Mädchen und Buben zuerst einmal Brotzeit machen und spielen. Bei einer kurzen Kirchenführung erfuhren sie etwas über die Gründungslegende der Wallfahrt und über den Birnbaum, der zur Legende gehört. Besonderes Interesse fand der Schrein mit den Gebeinen des heiligen Märtyrers Viktor, die ein Bauer aus der Umgebung von Waging 1842 von einer Romreise mitgebracht hatte. Berühmt ist die Wallfahrtskirche für ihre Votivbilder. An ausgewählten Tafeln konnte den Kindern die Volksfrömmigkeit vergangener Jahrhunderte gezeigt werden.

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