Erstkommunion in der Pfarrkirche St. Ulrich

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Die zwölf Kerzen der Kommunionkinder brannten während der beiden Gottesdienste, die in Neukirchen gefeiert wurden. (Foto: Konnert)

Teisendorf – »Fesch seht ihr heute aus. Ganz, ganz festlich gekleidet für diesen besonderen Tag. Ihr seid kaum wiederzuerkennen, Jesus ist mitten unter uns. Das ist das besondere Geschenk dieses Tages«, so begrüßte Pfarrer Martin Klein die zwölf Kommunionkinder, darunter vier Buben und acht Mädchen zu den beiden Gottesdiensten mit Erstkommunionfeier in der schön geschmückten Pfarrkirche St. Ulrich in Neukirchen.


Damit die engsten Verwandten der Kinder, wie Eltern, Geschwister und Großeltern, bei der Feier dabei sein konnten und dennoch die geltenden Vorschriften der Infektionsschutzverordnung eingehalten wurden, wurden zwei Gottesdienste mit jeweils sechs Erstkommunikanten gefeiert. Als Pfarrer Martin Klein und Diakon in Ausbildung, Andreas Nieder, in die Kirche einzogen, hatten die Erstkommunionkinder und anderen Gottesdienstbesucher bereits in den Bänken Platz genommen. Die von den Kindern selbst gebastelten Kommunionkerzen waren auf einem Tisch vor dem Hauptaltar aufgestellt und brannten während der beiden Gottesdienste.

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Das weiße Kleid der Mädchen erinnere an das Taufkleid, fuhr Pfarrer Klein fort. Das, was in der Taufe begonnen habe, werde mit der Erstkommunion fortgesetzt. »Ihr habt Eure Herzen hergerichtet und geputzt, damit Jesus eine saubere Wohnung in Euch findet«. Jetzt müssten sich nur noch die Tür zu den Herzen öffnen, durch die Jesus zu ihnen kommt. Mit einer kleinen Geschichte zweier Kinder, die nach langer Wanderung mit vielerlei Ablenkungen endlich in einer Hütte ankommen, wo sie ihre Mutter mit selbstgebackenem Brot wartet, machte Pfarrer Klein den Kindern begreiflich, wie wertvoll die Hostie ist, die sie an diesem Tag erstmals empfangen durften. Man könne nicht mit dem Verstand begreifen, dass der große Jesu in dem kleinen Stückchen Brot ist, man könne es aber mit dem Herzen spüren. Nach der Predigt erneuerten die Kinder ihr Taufversprechen, indem sie die von Diakon in Ausbildung, Andreas Nieder, gestellten Fragen mit kräftiger Stimme beantworteten.

Die musikalische Gestaltung der Gottesdienste hatte der Rhythmus-Chor Klang Spiel in einer verkleinerten Besetzung mit Bettina, Christina, Steffi, Sigrid und Birgit übernommen. Die Leitung und das begleitende Gitarrenspiel lagen bei Birgit Maier.

Die Kinder wurden von den Gruppenmüttern Stefanie Prechtl und Sabine di Sciullo während der Vorbereitungszeit begleitet. Am frühen Abend kamen die Erstkommunikanten mit ihren Eltern nochmal in der Kirche zusammen, um in einer von Andreas Nieder gestalteten Andacht Gott für diesen großen Tag zu danken. Als besonderes Zeichen des Dankes und der Erinnerung brannten während der Feier nochmal alle Kommunionkerzen.

kon

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