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Die Ladesäule an der Lindenallee soll ebenso wie die in Oberteisendorf erneuert werden. (Foto: Konnert)

Bau- und Umweltausschuss: E-Ladesäulen werden ausgetauscht

Teisendorf – 2018 sind in Teisendorf zwei Ladesäulen für Elektroautos mit jeweils zwei Normalladepunkten in Betrieb gegangen. Eine Säule steht in Teisendorf an der Lindenallee neben dem Trafo-Häuschen, gegenüber von Schule und Turnhalle, die zweite in Oberteisendorf beim Haus des Gastes. Der Eigentümer der Säulen ist die Marktgemeinde Teisendorf, die Abwicklung erfolgte bislang über den Dienstleister »Charge On«, ein Tochterunternehmen von Bayernwerk. 


»Charge On« hat den Betriebsführungsvertrag mit Ende August diesen Jahres gekündigt, vom Bayernwerk wurde aber ein neuer Vertrag vorgelegt. Darüber hat Bürgermeister Thomas Gasser den Bau- und Umweltausschuss in der jüngsten Sitzung informiert. Der neue Vertrag enthält einmalige Anschlusskosten von 255 Euro und jährlich wiederkehrende Kosten für die Wartung und Bewirtschaftung in Höhe von rund 1390 Euro netto. Als Vergütung erhält der Markt Teisendorf 0,3515 Euro je geladener Kilowattstunde. Der Vertrag hat eine Laufzeit von zwei Jahren und verlängert sich automatisch, wenn er nicht von beiden Parteien gekündigt wird. Sobald der Vertrag rechtswirksam unterschrieben ist, werden die derzeitigen Ladesäulen kostenlos ausgetauscht.

Öffentlich ausgelegt werden die Antragsunterlagen der Stadt Freilassing zur weitere Entnahme von Trinkwasser aus den Brunnen in Patting. In der Zeit vom 13. Juni bis zum 13. Juli können sie von interessierten Bürgern im Rathaus während der Dienststunden eingesehen werden.

Informiert wurde der Ausschuss auch zu den Arbeiten der Deutsche Bahn Netz AG an der Schieneninfrastruktur zwischen Rückstetten und Freilassing, die teilweise auch nachts sowie an Sonn- und Feiertagen stattfinden werden. Es geht um die Zeiträume vom 15. Mai bis 16. Juni und vom 14. Juli bis 7. August. Dabei werden Gleise in bestimmten Abschnitten und im Bahnhof Teisendorf erneuert. Während der Bauarbeiten können die Anwohner der Bahnstrecke gewissen Unannehmlichkeiten durch unvermeidbare Lärm- und Staubbelästigung ausgesetzt sein, informierte Gasser.

Eine erfreulicherer Punkt für den Bau- und Umweltausschuss war ein Antrag aus Stölln. Dort möchte der Eigentümer des Anwesens Stölln entlang der Zufahrtsstraße eine Allee aus Säuleneichen anpflanzen. Es sollen insgesamt 22 Bäume im Abstand von sechs Metern gepflanzt werden. Die Gemeindeverbindungsstraße ist gewidmet und somit im Eigentum des Marktes Teisendorf.

Der Eigentümer möchte die Bäume auf dem eigenen Grundstück, rund drei Meter vom Straßenrand entfernt pflanzen. Er hat gegenüber der Gemeinde schriftlich erklärt, dass er die Pflege, den Unterhalt und die Verkehrssicherungspflicht für die gepflanzten Bäume übernimmt. Das Vorhaben wurde von den Ausschussmitgliedern sehr positiv gesehen, das Einverständnis zur Anlage der Eichenallee wurde erteilt. Die Gemeindeverwaltung wurde beauftragt, die privatrechtliche Vereinbarung zur Pflegeübernahme mit dem Antragsteller abzuschließen.

kon

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