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Aufstellungsbeschluss für »Vogelau II«

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Im Bebauungsgebiet »Vogelau II« sind noch fünf Parzellen unbebaut. (Foto: Konnert)

Teisendorf – Die Ausweisung von Baugebieten bleibt in Teisendorf ein heißes Thema. Dabei wird viel an Verdichtung und Nachverdichtung gedacht, denn Baugrund und Wohnraum sind rar. Das Thema stand auch auf der Agenda der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses. Es ging diesmal um die Bebauungspläne »Vogelau II« und »Teisendorf Nordwest«.


»Vogelau II« erstreckt sich zwischen der Zwieselstraße und der Lindenallee, der Bebauungsplan ist seit 1990 rechtskräftig. Fünf der 20 Parzellen sind noch nicht bebaut. Der Bebauungsplan wurde bisher zweimal geändert, einmal hinsichtlich der Änderung der Baufenster für zwei Parzellen und einmal um Dachgauben zu erlauben und die Dachneigung anzupassen.

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Jetzt steht die dritte Änderung an, den Aufstellungsbeschluss fasste der Bau- und Umweltausschuss einstimmig. Die Grundstücke haben hinsichtlich des Maßes der baulichen Nutzung Potenzial zur Nachverdichtung. Hierzu könnten die Baugrenzen vergrößert und der Flächenanteil, der je Grundstück bebaut werden darf sowie die Geschoßflächenzahl angepasst werden. Weiter soll die maximale Anzahl von Wohnungen je Wohngebäude von zwei auf drei erweitert werden.

An der Rupertusstraße im Teisendorfer Nordwesten sollen auf zwei Grundstücken, die im Flächennutzungsplan als allgemeines Wohngebiet dargestellt sind, zwei Gebäude mit zwei Vollgeschoßen und je 14 Wohnungen entstehen. Dazu war die sechste Änderung des Bebauungsplans »Teisendorf-Nordwest« notwendig. Die während der Auslegungsfrist eingegangenen Stellungnahmen wurden ebenfalls im Bau- und Umweltausschuss diskutiert.

Das Landesamt für Denkmalpflege hat nochmal auf die Meldepflicht von Bodendenkmälern hingewiesen. Theo Steinbacher vom Bauamt stellte klar, dass ein solcher Hinweis bereits im Änderungsplan enthalten sei. Die Handwerkskammer von München und Oberbayern wies darauf hin, dass es durch die Wohnbebauung zu keiner Beeinträchtigung von angrenzenden Betrieben, wie zum Beispiel der Gastwirtschaft »Zur Pfeffermühle« kommen darf.

Kreisbrandrat Josef Kaltner forderte, den Bebauungs-plan so zu ändern, dass ein zweiter Rettungsweg und Flächen für die Hubrettungsgeräte zur Verfügung stehen. Dem stimmten die Ausschussmitglieder zu. Das Landratsamt monierte die Überschreitung der Baugrenzen und verlangte auch mehrere redaktionelle Änderungen, die in die Planungen aufgenommen wurden.

Eine umfangreiche Stellungnahme hat das Wasserwirtschaftsamt zu den Planungen abgegeben. Da die meisten Hinweise bei der Planung bereits berücksichtigt worden sind, führten sie zu keinen weiteren Änderungen. Der Ausschuss stimmte deshalb der sechsten Änderung des Bebauungsplans »Teisendorf-Nordwest« zu. kon

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