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Zulassung von Astrazeneca erfolgt: Impfungen im Landkreis können fortgesetzt werden

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Covid-19-Impfstoff von Astrazeneca
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Auf einem Tisch in einer Hausarztpraxis stehen Ampullen mit dem Covid-19-Impfstoff von Astrazeneca. Foto: Nicolas Armer/dpa/Archivbild/Symbolbild Foto: dpa

Berchtesgadener Land – Der Impfstoff von Astrazeneca wurde gestern Abend von der EMA als zuverlässig eingestuft und in deren Folge auch vom Bundesgesundheitsministerium wieder zugelassen. Somit können die Impfungen mit dem Vakzin auch im Landkreis Berchtesgadener Land zeitnah wieder aufgenommen werden.


Entsprechend der Empfehlung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) hat die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) am 18. März beschlossen, dass Impfungen mit Astrazeneca fortgesetzt und die Impflinge ausdrücklich über mögliche Risiken aufgeklärt werden. In den Aufklärungsunterlagen wird vermerkt, dass über alle bekannten möglichen Risiken und Nebenwirkungen inklusive der neuesten Erkenntnisse aufgeklärt wurde. Das entsprechende Aufklärungsmerkblatt befindet sich bereits in der kurzfristigen Überarbeitung durch das zuständige Ministerium.

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Somit können in Kürze auch im Landkreis Berchtesgadener Land die eingelagerten 710 Impfstoffdosen des Vakzins von Astrazeneca verimpft werden. Das Impfzentrum plant aktuell, die Impfungen mit Astrazeneca zum 22. März wieder aufzunehmen. In der KW 12 stehen dem Landkreis nach aktuellem Stand 1.470 Dosen des Vakzins von Biontech/Pfizer zur Verfügung, hinzu kommen 300 von Moderna und die 710 eingelagerten Dosen des Vakzins von Astrazeneca. Somit stehen insgesamt 2.480 Impfstoffdosen zur Verfügung.

Im Zeitraum von 17. März bis 23. März, werden insgesamt 1.176 Dosen im Impfzentrum in Ainring verimpft, 460 Dosen in der Außenstelle in Berchtesgaden und 684 Dosen durch mobile Teams und Hausärzte.

Hinweis: Da die Planwoche des Impfzentrums immer von Mittwoch bis Dienstag geht, werden die restlichen Impftermine erst noch verplant.

Auch Landrat Bernhard Kern ist erfreut über die Zulassung des Impfstoffs: „Ausreichende Mengen an Impfstoff sind der entscheidende Schlüssel für die Bekämpfung der Pandemie. Ich bin froh, dass die EMA schnell Klarheit über die Zuverlässigkeit des Impfstoffs geschaffen hat. Ich bin von dem Impfstoff überzeugt und würde mich jederzeit mit dem Vakzin von Astrazeneca impfen lassen. Jetzt hoffen wir darauf, dass ab April tatsächlich mehr Impfstoff zur Verfügung steht und auch die Grenzlandkreise mit Sonderzuweisungen unterstützt werden.“

Darüber hinaus hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege mitgeteilt, dass die zeitlichen Abstände zwischen der Erst- und Zweitimpfung bei den Vakzinen von Biontech/Pfizer und Moderna nun mit 6 Wochen Abstand durchgeführt werden sollen. Beim Impfstoff von Astrazeneca liegt zwischen Erst- und Zweitimpfung jetzt ein Abstand von 12 Wochen. Bereits vereinbarte Zweittermine sind von dieser Umstellung nicht betroffen. Hier bleibt es bei dem ursprünglichen Abstand von 3 (Biontech/Pfizer), 4 (Moderna) und 9 Wochen (Astrazeneca). Mit dieser Umstellung sollen zunächst mehr Menschen eine Erstimpfung erhalten. Die zeitlichen Abstände befinden sich innerhalb der Zeitspanne, die von den Herstellern vorgegeben sind.

fb/red

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