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Volkstrauertag im Zeichen von Corona

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Die Gläubigen in Marktschellenberg hielten Abstand zueinander. (Foto: Franz Heger)
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Die Gebirgsjäger hielten das Gedenken vor dem großen Löwen vor der Kaserne ab. (Fotos (4): Christian Wechslinger)
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Innehalten in der Oberau.
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Am Schlossplatz wurden Kränze niedergelegt.

Berchtesgadener Land – Der diesjährige Volkstrauertag am gestrigen Sonntag fand unter gegebenem Anlass unter Ausschluss der breiten Öffentlichkeit statt.


Kommunalpolitiker legten im Beisein von kirchlichen Vertretern in stiller Erinnerung an die Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft aller Nationen an den Gedenkstätten in den Berchtesgadener Gemeinden Kränze nieder. Auch am »Löwen« vor dem Gebirgsjägerbataillon 232 in der Strub gedachten Soldaten und Ehemalige im Beisein der Fahnenabordnungen der Toten.

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Ein Trompeter intonierte das Lied vom »Alten Kameraden«. Ferner fanden in Bischofswiesen, in der Oberau und am Schlossplatz die traditionellen Totengedenken statt.

In der Oberau schossen die Weihnachtsschützen dreimal mit dem Böller. Am Schlossplatz in Berchtesgaden intonierten nach der heiligen Messe bei der Kranzniederlegung zwei Musikanten der Marktkapelle »Ich hatt' einen Kameraden«.

Die Gläubigen in Marktschellenberg feierten zunächst eine Messe in der Pfarrkirche St. Nikolaus, zelebriert von Pfarrer Thomas Frauenlob. Danach trafen sich Vereinsvorstände, der 1. Bürgermeister Michael Ernst sowie ein Vertreter der Bundeswehr am Kriegerdenkmal am Oberen Markt zum Gedenken. cw/heg

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Das Gedenken in Bischofswiesen.

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