Schönwetter-Periode beschert der BRK-Wasserwacht mehrere Einsätze um den Königssee

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Foto: BRK BGL

Berchtesgadener Land – Auch letzte Woche waren die Einsatzkräfte der BRK-Wasserwacht wieder bei mehreren Einsätzen gefordert.


Am Mittwoch, 1. September, gegen 13.50 Uhr rückte die BRK-Wasserwacht Berchtesgaden zu einem verstiegenen Bergsteiger am Westufer des Königssees aus. Dieser saß im absturzgefährdeten Ufer fest und konnte weder vor noch zurück. Die Wasserretter konnten den 54-jährigen Bergsteiger direkt vom Motorrettungsboot aus sichten, fuhren ans Ufer und nahmen den nur leicht verletzten Patienten über die klappbare Bugklappe auf das Boot auf. Der Bergsteiger aus Nordrhein-Westfalen wurde anschließend zur Seelände transportiert. Weitere Einsatzkräfte waren aufgrund der nur leichten Schürfwunden nicht erforderlich.

Am Donnerstagmittag alarmierte die Integrierte Leitstelle Traunstein die BRK-Wasserwacht Berchtesgaden zusammen mit einem Rettungswagen des Berchtesgadener Roten Kreuzes auf die Halbinsel Hirschau am Königssee. Ein 35-jähriger Bergläufer war gestürzt, schaffte jedoch trotz einer größeren Wunde noch den Abstieg nach St. Bartholomä, wo er von den Einsatzkräften medizinisch versorgt wurde. Nach der Rückfahrt zur Seelände transportierte der Landrettungsdienst den Verletzten zur Kreisklinik nach Bad Reichenhall.

Die ehrenamtlichen Wasserretter wurden am Freitagabend erneut am Königssee benötigt: Eine 18-Jährige aus Thüringen hatte sich im Bereich Obersee am Fuß verletzt. Den Rückweg zur Anlegestelle Salet konnte die Familie noch bewerkstelligen, an der Anlegestelle versorgten die Sanitäter der BRK-Wasserwacht die junge Patientin und transportierten sie mit ihren Angehörigen zur Seelände. Von dort aus fuhr die Patientin selbstständig ins Krankenhaus.

Am Sonntagnachmittag sicherten die Ehrenamtlichen vier Profi-Schwimmer bei einer Königssee-Überquerung ab. Von der Seelände ging es knappe acht Kilometer über den Königssee nach St. Bartholomä. Die aktuell frischen Temperaturen des Königssees machten sich bei den Schwimmern trotz Neopren-Anzugs bemerkbar. „Wir sind froh, dass die BRK-Wasserwacht uns auf dem Weg begleitet hat. Gerade bei kaltem Wasser kann immer etwas Unvorhergesehenes geschehen“, so einer der Schwimmer aus dem Landkreis Roth.

fb/red

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