Rotes Kreuz stellt 450.000 Euro für Hochwasser-Opfer zur Verfügung

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BRK-Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk und BRK-Kreisgeschäftsführer Tobias Kurz (von links) übergeben einen symbolischen Scheck über 450.000 Euro für die Hochwasser-Opfer im inneren Landkreis an Landrat Bernhard Kern (rechts). Foto: BRK BGL

Berchtesgadener Land – Der Landesgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), Leonhard Stärk, hat am Donnerstagmittag zusammen mit BRK-Kreisgeschäftsführer Tobias Kurz einen symbolischen Scheck über 450.000 Euro an Landrat Bernhard Kern übergeben. Die Spenden werden über die fünf Gemeinden im inneren Landkreis unbürokratisch an Hochwasser-Opfer in Berchtesgaden, Bischofswiesen, Marktschellenberg, Ramsau und Schönau am Königssee ausbezahlt, um ihnen möglichst schnell und unkompliziert zu helfen.


Das Rote Kreuz hat aufgrund der Hochwasser-Katastrophe viele Spenden erhalten, um Betroffenen zu helfen und weil die Menschen während der Einsätze gemerkt haben, wie wichtig Hilfsorganisationen für den Katastrophenschutz sind. „Das BRK zeigt Solidarität und Mitmenschlichkeit. Mit dieser Spende greifen wir denjenigen unter die Arme, die aufgrund der Hochwasser-Katastrophe sehr viel verloren haben“, erklärt Stärk. „Diese Hilfe kommt an!“ Das BRK sieht sich in einer besonderen Verantwortung, den Menschen auch auf diese Weise zu helfen.

Landrat Bernhard Kern bedankte sich im Namen der Landkreis-Bürger beim BRK und bei allen Spendern für die Unterstützung und informierte sich im neuen Einsatzleitfahrzeug des heimischen Roten Kreuzes über die Arbeit der ehrenamtlichen BRK-Bereitschaften im erweiterten Rettungsdienst und Katastrophenschutz.

Die Freiwilligen hatten während der Katastrophe im Juli tagelang ehrenamtlich den regulären Rettungsdienst und Krankentransport im inneren Landkreis ergänzt, da vom Hochwasser betroffene Ortsteile nur noch zeitverzögert über Umwege erreichbar waren. Sie kümmerten sich darüber hinaus zusammen mit dem Malteser Hilfsdienst (MHD) um Betreuung, Unterkunft und Verpflegung hunderter Evakuierter und eingesetzter Helfer und übernahmen die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) der Hochwasser-Opfer.

fb/red

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