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Aus einer Einreisekontrolle ist mittlerweile wieder eine strengere Grenzkontrolle geworden, auch am Walserberg und an der Saalbrücke, schon seit vergangener Woche wird 24 Stunden lang schärfer kontrolliert, was meist den ganzen Tag über zu einem Rückstau zum Teil bis auf die B 20 führt, die Anfahrt zur Saalbrücke kann bis zu 30 Minuten dauern. (Foto: Michael Hudelist)

Salzburg/Freilassing – Gleichzeitig mit dem Öffnen der Schulen, Geschäfte und Friseure hat Österreichs Regierung beschlossen, Einreisen zu erschweren.


Update, 11. Februar, 10 Uhr:

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Das Landratsamt Berchtesgadener Land teilt auf seiner Facebook-Seite mit:

Wichtige Information zu den aktuellen Einreisebestimmungen für Pendler nach Österreich - Ärztliche Bestätigung nicht mehr erforderlich

Nach neuesten Informationen durch Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer ist die ärztliche Bestätigung eines deutschen PCR-Tests zur Einreise nach Österreich hinfällig. Das heißt, dass eine Einreise nach Österreich auch mit einem negativen Testergebnis über ein kommunales Testzentrum in Bayern gültig ist.

Erstmeldung:

An den Grenzübergängen zwischen Bayern und Salzburg wird bereits seit vergangener Woche strenger kontrolliert und jeder nach dem Grund der Einreise gefragt, hier soll es zuvor Beschwerden wegen zu lascher Kontrollen gegeben haben. Seit gestern Mittwoch, 0 Uhr, gelten zudem auch für Pendler neue Regeln, auch sie müssen nun vorab ihre Einreise elektronisch anmelden und einmal in der Woche einen negativen Corona-Test vorweisen, allerdings werden Ergebnisse von ausländischen Laboren nicht akzeptiert, hier soll es vor allem an den Ostgrenzen »Probleme« mit ausländischen »Testergebnissen« gegeben haben.

Im Internet kursieren auf diversen Plattformen und Gruppen zahlreiche Kommentare und zum Teil alte Verordnungen sowie anderslautende Auskünfte, die Polizisten vor Ort gegeben haben sollen. Daher noch einmal die zwei wichtigsten Fragen und Antworten zur Einreise von Pendlern nach Österreich, beantwortet von den Pressestellen des Österreichischen Gesundheitsministeriums in Wien und der Salzburger Polizei.

Muss man sich vorab registrieren?

Ja, diese Pflicht gilt seit Mittwoch, 10. Februar, auch für Pendler, also sowohl für Deutsche und Auslandsösterreicher, die täglich zum Arbeiten nach Österreich einreisen, als auch für Österreicher, die täglich in die Arbeit nach Bayern fahren, betroffen sind auch Schüler und Familienbesuche sowie regelmäßige Besuche beim Lebenspartner. Die Registrierung erfolgt entweder Online www.oesterreich.gv.at/.../pre-travel-clearance.html oder aber durch Vorzeigen eines ausgedruckten und ausgefüllten Formulars, auch dieses ist im Link zu finden.

Muss man einen negativen Corona-Test vorweisen?

Ja, einmal in der Woche. Die Besonderheit dabei: Österreich akzeptiert keine ausländischen Testergebnisse, hier soll es in der Vergangenheit vor allem an den Ostgrenzen »Probleme« mit dubiosen Testbestätigungen gegeben haben.

Daher gibt es zwei Möglichkeiten: entweder man lässt sich das Testergebnis eines bayerischen Testzentrums bei seinem Hausarzt bestätigen, der kann für dieses ärztliche Attest allerdings eine Gebühr von 10 Euro verlangen, oder aber man macht den Test in einer der 29 Teststationen im Land Salzburg, in der Stadt zum Beispiel im Messezentrum. Auch diese Tests in Salzburg sind kostenlos, allerdings ist eine Anmeldung für ein Zeitfenster erforderlich unter www.salzburg-testet.at, ohne österreichische Sozialversicherungsnummer am Gesundheitstelefon 1450.

Wenn jemand bei der ersten Einreise nach Österreich weder ein ärztliches Attest eines deutschen Arztes, noch ein Testergebnis eines österreichischen Labors hat, dann kann er dies innerhalb von 24 Stunden nach der Einreise nachholen und das Ergebnis bei einer neuerlichen Kontrolle vorweisen.

An den Einreisebestimmungen nach Bayern ändert sich erst einmal nichts, außer dass die Staatsregierung schäumt weil Österreich »zu früh gelockert hat« und verstärkte Kontrollen der Bayerischen Grenzpolizei ankündigt.

In Bayern werden übrigens österreichische Testergebnisse anerkannt, diese erfüllen die vom RKI vorgegeben Standards, sowohl für den PCR-Test, also auch für den Antigen-Schnelltest. Michael Hudelist

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