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Geringere Liefermengen von AstraZeneca auch im Berchtesgadener Land

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Astrazeneca
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Ampullen mit dem Covid-19 Impfstoff des schwedisch-britischen Pharmakonzerns Astrazeneca. Foto: Nicolas Armer/dpa Foto: dpa

Berchtesgadener Land – Auch der Landkreis Berchtesgadener Land ist von den erneuten Lieferverzögerungen des Impfstoffherstellers AstraZeneca betroffen. Konkrete Auswirkungen wird dies auf die Kalenderwoche 12 haben. Die Liefermengen für die Kalenderwoche 11 sind davon nicht betroffen. Auch die Zweitimpfungen sind gesichert.


Für die laufende Woche erhält der Landkreis insgesamt 2.206 Impfstoffdosen. Diese teilen sich wie folgt auf: Biontech/Pfizer: 1.206, AstraZeneca: 600, Moderna: 400. Aus diesen Mengen sind Erst- und Zweitimpfungen vorzunehmen.

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Für die KW 12 hat die Koordinierende Stelle Impfstoff (KOST) beim Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mitgeteilt, dass es beim Impfstoff von AstraZeneca zu deutlichen Kürzungen kommen wird. So ist mit ca. 33 Prozent der ursprünglich angekündigten Zuliefermenge zu rechnen. Dieser Ausfall soll nach Möglichkeit durch Impfstoff anderer Hersteller kompensiert werden.

Das Landratsamt Berchtesgadener Land weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Zweitimpfungen definitiv gesichert sind. Die Rückstellungen für Zweitimpfungen erfolgen nicht direkt vor Ort beim Impfzentrum, sondern durch die KOST. Selbst wenn es, wie im vorliegenden Fall, zu Kürzungen und Verschiebungen kommt, wird das nicht zu Lasten der Zweitimpfungen erfolgen. Gegebenenfalls können stattdessen weniger Erstimpfungen durchgeführt werden.

Bisher sind im Landkreis Berchtesgadener Land 14.572 Impfungen durchgeführt worden, davon 3.633 Zweitimpfungen (Stand: 14. März, 20 Uhr).

fb/red

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