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“Die letzte Phase der Corona-Pandemie”: Vorstellung des Impfzentrums in Ainring

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Impfstoff
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Foto: Victoria Jones/PA Wire/dpa/Symbolbild

Bad Reichenhall – Landrat Bernhard Kern hat während einer Pressekonferenz am Freitagvormittag gemeinsam mit weiteren Verantwortungsträgern Details zum Impfzentrum im Berchtesgadener Land bekannt gegeben. “Unser Ziel ist erreicht: Das Zentrum in Ainring steht bereit, sobald der Impfstoff eintrifft”, sagte er.


Die Verantwortlichen planen, über die Einrichtung und weitere mobile Impf-Teams bis zu 480 Personen pro Tag zu behandeln, sagte Micha Thomas vom Landratsamt. Thomas hatte den Aufbau des Impfzentrums geleitet. In mehreren Videoclips präsentierte Micha Thomas das Impfzentrum von innen. Weil der Ort als klinische Einrichtung verstanden wird, war man von der Planung, das Zentrum besichtigen zu können, abgerückt.

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Die Einrichtung ist zweigeschossig und erstreckt sich über 520 Quadratmeter. Durch ein speziell ausgearbeitetes Wegesystem sollen sich Patientenströme nicht schneiden. Erstimpfungen werden im Erdgeschoss verabreicht. Dort ist eine Impfstraße eingerichtet worden. Im Obergeschoss findet die spätestens nach 21 Tagen notwendig werdende Zweitimpfung statt. Auch dort ist eine identische Impfstraße vorhanden.

“Es haben sich zahlreiche niedergelassene Ärzte aus der Region und medizinisches Personal gemeldet, aber auch Ruheständler, die uns beim Impfen unterstützen werden”, sagte Stefan Paech, medizinischer Direktor des Klinikverbundes Südostbayern. Er räumte auf Nachfrage ein, dass es auch unter medizinischem Personal Personen gebe, die einer Impfung skeptisch gegenüber stünden. “Das Angebot ist und bleibt freiwillig, ich kann aber nur empfehlen sich impfen zu lassen”, sagte er.

Derzeit hätte man es in den Kliniken der Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land “mit einer Reihe von Schwer- und Schwersterkrankten zu tun. Der Impfstoff sei “eine hochmoderne Entwicklung”, auch Krebsmedikamente würden in Zukunft auf Basis der hier verwendeten, neuen medizinischen Errungenschaften basieren.

Landrat Bernhard Kern sagte, dass die Eröffnung des Impfzentrums einen “großen Tag für die Region” bedeute. Laut Kern starte nun “die letzte Phase der Corona-Pandemie”. Diese abzuschließen, könnte zwar dauern. “Jetzt sind die Bürger dran, sich impfen zu lassen.”

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der morgigen Samstagsausgabe (19. Dezember) vom Berchtesgadener Anzeiger.

kp

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