Kinderkrebshilfe Berchtesgadener Land und Traunstein macht Ausflug ins Kleinwalsertal

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Viel Action gab es für die Kinder im Hochseilgarten. (Foto: privat)

Berchtesgadener Land/Traunstein – Mit 19 Familien – 40 Erwachsenen und 43 Kindern – begab sich die Kinderkrebshilfe Berchtesgadener Land und Traunstein kürzlich auf Reise. Anfang September konnten es sich die Familien, in denen ein Familienmitglied an Krebs erkrankt oder verstorben ist, in einem Familienhotel im österreichischen Kleinwalsertal so richtig gut gehen lassen.


In Zeiten von Corona waren und sind viele Unternehmungen und Veranstaltungen nicht möglich. Der traditionell am Pfingstwochenende stattfindende Familienausflug der Kinderkrebshilfe musste deshalb auf Ende der Sommerferien verschoben werden. Aufgrund der steigenden Fallzahlen hatte man nun befürchtet, dass der Ausflug schon wieder ins Wasser fallen könnte. Glücklicherweise hat es dann doch noch geklappt und mit Hygienekonzept, strenger Einhaltung und Überprüfung der »3 G-Regelung« war die Sicherheit aller Teilnehmer gewährleistet.

Die Erholung vom Alltag sowie der Austausch unter Menschen mit gleichem oder ähnlichem Schicksal – dies ist Sinn und Zweck solcher Unternehmungen – hat vielen Betroffenen gutgetan. Auf dem Programm standen natürlich auch gemeinsame Ausflüge in die umliegende Bergwelt. Mit zahlreichen Bergbahnen können im Kleinwalsertal viele Gipfel schnell und barrierefrei erreicht werden. Gemeinsam besuchte die Gruppe das Nebelhorn, das von der bayerischen Nachbargemeinde Oberstdorf aus erreichbar ist. Über Oberstdorf führt auch der einzige Weg in das Tal, das für Deutschland eine sogenannte funktionale Enklave bildet.

Geeignete Aktivitäten gab es für jede Altersgruppe: Vom Kinderprogramm mit Betreuung, Schwimmbad und Sauna im Hotel, Spielplätzen, über Kletterwald, Sommerrodelbahn, leichter Almwanderung bis hin zur anspruchsvolleren Bergtour konnte jeder seine individuellen Interessen verfolgen. Obwohl es in der Woche vor der Abreise schon mal bis zum Watzmannhaus heruntergeschneit hatte, zeigte sich das Wetter während des Aufenthalts von seiner allerbesten Seite, sodass die dicken Jacken, die vorsichtshalber eingepackt worden waren, im Koffer bleiben konnten.

Die glücklichen Gesichter der Teilnehmer während der Rückfahrt zum Vereinsheim zeigten, dass die Veranstaltung gelungen war.

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