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Gemeinde baut außerdem eine neue Lagerhalle im Wertstoffhof – Altdeponie in Untergalling wird saniert

Schulbuslinien in Siegsdorf wurden neu vergeben

Siegsdorf – Wie in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats bekannt gegeben worden ist, hat die Gemeinde Siegsdorf die bestehenden Schülerbeförderungsverträge, die nur befristet mit der RVO abgeschlossen waren, neu ausgeschrieben. Nach öffentlicher Ausschreibung lagen insgesamt drei Angebote vor.

Der Hauptausschuss schlug vor, die Linien 1 und 2 (Großbus) und ebenso die Linien 3 und 4 (Kleinbus) an die Firma Hogger aus Freilassing zu vergeben. Die Linie 5 mit dem Kleinbus im Bereich Hochberg, Osterham und Reuten soll weiterhin die Siegsdorfer Firma Reitthaler betreiben. Der Gemeinderat schloss sich diesen Vorschlägen an. Die Heimfahrten der Offenen Ganztagsschule übernimmt ebenfalls die Firma Hogger mit einem Kleinbus.

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Für den Bau einer neuen Lagerhalle im Gelände des Wertstoffhofs hat die Bauverwaltung zwei Angebote eingeholt. Den Zuschlag bekam die Firma Wolf aus Osterhofen, die das Bauwerk in Stahlträger-Bauweise mit Lärchenschalung für 61 658 Euro errichten wird.

Zur notwendigen Sanierung der Altdeponie in Untergalling hat das Büro HPC ein Leistungsverzeichnis erstellt und sieben Fachfirmen zur Angebotsabgabe aufgefordert. Unter den fünf Anbietern konnte sich knapp die Firma BME Bauer und Moosleitner aus Nußdorf in Österreich vor den heimischen Firmen behaupten. Nach eingehender Prüfung und einem Bietergespräch mit den drei günstigsten Anbietern wurde der Auftrag einstimmig an die Salzburger Entsorgungsfirma zum Preis von 89 994 Euro vergeben.

Der Gemeinderat hatte auch einige bauliche »Dauerbrenner« auf der Tagesordnung. Schon öfters befasste sich das Gremium mit der Bauvoranfrage zum Neubau eines Doppelhauses an der Rabensteinstraße in Hörgering. Mit der Verschiebung des geplanten Gebäudes in Richtung Süden erhöht sich der Grenzabstand zum Hinterlieger auf sieben Meter. Die seitliche Wandhöhe kann dadurch auf 5,60 Meter angehoben werden, um eine vollwertige Nutzung des Obergeschosses zu erreichen. Die geplanten Garagengebäude sollen ebenfalls günstiger platziert und mit einem überdachten Stellplatz kombiniert werden. Einstimmig genehmigte der Gemeinderat die Bauvoranfrage.

Ebenfalls seit langer Zeit beschäftigt sich das Gremium mit dem sozialtherapeutischen Reit- und Erholungszentrum Meisau. Diesmal lag ein Antrag zur Errichtung eines Betriebsleiterwohnhauses vor. Die Antragsteller möchten das bestehende Zuhaus der ehemaligen »Hirschklause« durch einen Neubau ersetzen, der Altbestand ist nicht mehr wirtschaftlich zu sanieren.

Das neue Gebäude im Ausmaß von 9,5 auf 12 Meter und einer seitlichen Wandhöhe von 5,6 Meter ist bereits vom Geltungsbereich des Bebauungsplans erfasst und entspricht den Festsetzungen. Im Erdgeschoß soll die Betriebsleiterwohnung eingerichtet werden, im Obergeschoß ein Büro und Gästezimmer sowie ein Bad für die erwachsenen Kinder der Antragsteller entstehen. Einstimmig genehmigte der Gemeinderat den Bauantrag, forderte aber noch die Erstellung eines entsprechenden Entwässerungsplans. FK