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Bereits in den Osterferien geht es los – Siegsdorfer Gemeinderat vergab Aufträge für über 800 000 Euro

Sanierung der Grundschule kann beginnen

Siegsdorf – Für über 800 000 Euro vergab der Siegsdorfer Gemeinderat nach beschränkten Ausschreibungen die Aufträge für die Gewerke zur Sanierung des Ostflügels der Grundschule. Alle Angebote wurden vom Architekturbüro Chaloupka und den Fachplanern geprüft und gewertet, Bauausschuss und Gemeinderat hielten sich bei der Vergabe an die Empfehlungen der Planungsbüros. Die Arbeiten beginnen bereits in den Osterferien und sollen bis zum Beginn des neuen Schuljahres im September weitgehend abgeschlossen werden.

Die Siegsdorfer Grundschule kann saniert werden. Der Gemeinderat vergab Aufträge im Wert von über 800 000 Euro.

Die Projektierung der Elektroarbeiten übernimmt das Planungsbüro Dauhrer aus Siegsdorf, das bereits bestens mit den örtlichen Gegebenheiten im Gebäudetrakt vertraut ist.

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Die Ausschreibung für die Bauunternehmerarbeiten wurde an acht Fachfirmen versandt, drei Angebote gingen ein. Als günstigster Bieter bekam die Firma Swietelsky aus Saaldorf-Surheim den Zuschlag. Für die Zimmererarbeiten bewarben sich von sieben angeschriebenen Betrieben ebenfalls nur drei Firmen. Den Zuschlag bekam die Zimmerei Klammer aus Wonneberg.

Fünf Angebote waren für die Elektroarbeiten aus zwölf Anfragen eingegangen. Der Auftrag ging an die Firma Schlecht & Kaiser aus Kirchweidach. Von 13 angeschriebenen Fachfirmen für die Heizungs- und Sanitärarbeiten hatte nur die Firma KAB aus Siegsdorf ein Angebot zurückgeschickt, sie bekam den Zuschlag. Die Fenster und Außentüren liefert die Firma Bartholomäus aus Bergen, die das günstigere von zwei Angeboten geliefert hatte. Der Auftrag für die Erneuerung des Sonnen- und Blendschutzes wurde an den günstigsten von drei Bietern, die Firma Stieber aus Reichenhall, vergeben. Vier Angebote gingen für die Trockenbauarbeiten ein, wobei die Firma Heinrich & Sick aus Frasdorf den Zuschlag bekam. Die Malerarbeiten – vier Angebote lagen vor – wird die Firma Hanisch aus Siegsdorf übernehmen.

Die Inneneinrichtung der Schule wurde in drei Losen ausgeschrieben. Für Los 1, das Mobiliar, bewarben sich vier der neun angeschriebenen Fachfirmen, der Zuschlag ging an die Firma VS aus München, die dann auch das günstigste Angebot für die unter Los 3 ausgeschriebenen Tafelsysteme liefert. Die neue Schulküche (Los 2) baut die Firma Mayr aus Scharnstein in Österreich ein, sie hatte das bessere von zwei eingegangenen Angeboten abgegeben.

Kanal-Sanierungsabschnitt »Obere Rote Traun«

Bereits in der Sitzung am 25. Januar hatte der Gemeinderat den Umfang des 2. Kanal-Sanierungskonzeptes vorgelegt. Nach Rücksprache mit dem Planungsbüro HPC wurde der Bereich jedoch auf die Ortsteile Hammer, Heutau und Molberting beschränkt, um die Umsetzung zeitlich nicht zu weit zu strecken. Mit etwa 9800 Meter Hauptkanälen und gut 200 Grundstücksanschlüssen ist der Umfang dennoch nicht unerheblich. Die Ortsteile Buchenwald, Spirka und Wernleiten könnten dann in einem dritten Bauabschnitt saniert werden.

Aufbauend auf den Erfahrungen des 1. Sanierungskonzeptes in Alzing hat das Ingenieurbüro HPC aus Übersee ein Angebot vorgelegt. Es enthält neben Planung, Ausschreibung, Überwachung und Abrechnung der TV-Inspektion auch die Auswertung der Befahrdaten, die Ausarbeitung eines Sanierungskonzeptes mit Kostenberechnung, sowie die Dokumentation und Erläuterung der Ergebnisse. Der Gemeinderat vergab, nicht zuletzt aufgrund der guten Erfahrungen aus dem 1. Sanierungsbereich, den Planungsauftrag einstimmig an das Büro HPC aus Übersee. FK