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Zukunftsforscher fordern Ende der Altersgrenze

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Zukunftsforscher fordern Ende der Altersgrenze
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Horst Opaschowski ARCHIV - 25.09.2014, Hamburg: Der Zukunftsforscher Horst Opaschowski. Zusammen mit seinem Wiener Kollegen Peter Zellmann hat er ein neues Buch mit dem Titel «Du hast fünf Leben!» vorgelegt. Foto: Christian Charisius/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland steigt und steigt - daher plädieren Zukunftsforscher für einen Abschied von der Altersgrenze. In jeder Phase des Lebens könne und solle man sich neuen Herausforderungen stellen.


Angesichts der weiter steigenden Lebenserwartung fordern der Hamburger Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski und sein Wiener Kollege Peter Zellmann den Abschied von der Altersgrenze. In ihrer Zukunftsstudie «Du hast fünf Leben!» plädieren sie dafür, sich in jeder Phase des Lebens neuen Herausforderungen zu stellen.

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Beruf und Ausbildung seien für die Menschen weit weniger wichtig als Gesundheit, Familie und Freunde. Die Autoren berufen sich dabei auf repräsentative Umfragen in beiden Ländern. 

Mit dem Alter der Befragten wandeln sich die Prioritäten, wie die Ergebnisse zeigten: Die unter 20-Jährigen, die sogenannte Generation «Zukunft», legten überdurchschnittlichen Wert auf Medien und Kommunikation.

Die Angehörigen der Ü20-Generation seien die «Lebensplaner». Die sogenannten Best-Ager ab 40 nähmen sich die Zeit zum Leben, wollten Urlaube genießen. Die 60plus-Generation bestehe aus den «Lebenserfahrenen» - zu dieser Altersgruppe zählen Zellmann und Opaschowski. Die über 80-Jährigen gelten den beiden als «Beziehungsförderer», die den Wert der Familie wieder entdecken.

dpa