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Zoff um Treppe an Kreidefelsen von Rügen

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Auf der Ostseeinsel Rügen gibt es Streit um eine fast 200 Jahre alte Attraktion an den Kreidefelsen. Eine Bürgerinitiative und Tourismusvertreter wollen die Treppe am 118 Meter hohen Königsstuhl erhalten. Der Abgang ist seit zwei Jahren gesperrt. Damals war ein Baum darauf gestürzt.


Im Oktober verkündete das Umweltministerium den Abriss der Treppe und begründete dies mit den geologischen Instabilitäten im Hang. Dagegen wurden bislang mehr als 3000 Unterschriften gesammelt.

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Nach Ansicht der Bürgerinitiative hat die Sperrung schwere Auswirkungen auf den Tourismus. Am kommenden Samstag ist eine Protestaktion am Königsstuhl geplant.

An der Steilküste von Jasmund wurden nach Angaben des Ministeriums seit 2006 rund 300 Rutschungen nachgewiesen.

Der Hang am Abstieg sei in bedeutenden Teilen davon ebenfalls betroffen, hieß es aus dem Ministerium.

dpa

Zoff um Treppe an Kreidefelsen von Rügen
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Zoff um Abstieg am Königsstuhl ARCHIV - 02.06.2017, Mecklenburg-Vorpommern, Sassnitz: Der 117 Meter hohe Kreidefelsen Königsstuhl im Nationalpark Jasmund auf der Ostseeinsel Rügen. Der Abstieg am bekanntesten Wahrzeichen der Insel, dem Königsstuhl, soll zurückgebaut werden. Dagegen regt sich Protest. Einheimische fürchten um die direkte Erlebbarkeit der Natur. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++