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400 Kilo Kokain in russischer Botschaft - Verdächtiger in Deutschland vermutet

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ARCHIV - 13.12.2016, Argentinien: Ein Sicherheitsbeamte stellt Koffer in einem Lager auf im Rahmen einer Geheimoperation. Fast 400 Kilogramm Kokain sind laut Behörden vor etwa einem Jahr in der russischen Botschaft in Argentinien entdeckt worden. Nach dem Fund tauschten Fahnder die Ladung heimlich gegen Mehl um und verfolgten die Sendung mit GPS-Geräten. Foto: Sicherheitsministerium Argentinien/dpa - +++ dpa-Bildfunk +++

Buenos Aires  - Fast 400 Kilogramm Kokain sind laut Behörden vor etwa einem Jahr in der russischen Botschaft in Argentinien entdeckt worden. Fünf mutmaßliche Mitglieder eines Drogenhandelsrings seien nun in Verbindung mit dem Fund festgenommen worden, sagte die argentinische Ministerin für Sicherheit, Patricia Bullrich, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Buenos Aires. Drei der Festnahmen seien in Russland erfolgt.

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Der Fund war bereits im Dezember 2016 vom russischen Botschafter in Argentinien bei den Behörden gemeldet worden, erklärte die Ministerin. Danach war eine 14-monatige gemeinsame Operation mit russischen Ermittlern gestartet worden. Die 389 Kilogramm Kokain waren in zwölf Koffern in einem Gebäude der diplomatischen Vertretung Russlands versteckt gewesen. Das Kokain sollte wohl als Diplomatengepäck nach Russland geschickt werden.

Nach dem Fund tauschten Fahnder die Ladung heimlich gegen Mehl um und verfolgten die Sendung mit GPS-Geräten. Später griffen die Ermittler in beiden Ländern zu. Unter den Festgenommenen sind laut argentinischen Angaben ein russischer Funktionär und ein argentinischer Polizeibeamter. Ein sechster Verdächtiger sei noch auf der Flucht. Er soll sich in Deutschland aufhalten, sagte Bullrich.

dpa