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Zwei Angeklagte wollen reden: NSU-Prozess kommt langsam zur Sache

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München (dpa) - Im NSU-Prozess kommt das Münchner Oberlandesgericht langsam zur Sache. Heute kündigten die Angeklagten Holger G. und Carsten S. an, zu den Vorwürfen der Anklage Stellung zu nehmen. Bereits im Rahmen der Ermittlungen gegen den »Nationalsozialistischen Untergrund« hatten die beiden sich umfassend geäußert. Auf ihren Aussagen fußt die Anklage zu wesentlichen Teilen, beide befinden sich in einem Zeugenschutzprogramm. Die Anwälte der Hauptangeklagten Beate Zschäpe erklärten hingegen erneut, ihre Mandantin werde keine Aussage machen.

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