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Zeitung: Auch Bundesbehörden kaufen Adressen von privaten Händlern

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Berlin (dpa) - Der Umgang mit den Meldedaten von Bürgern sorgt weiter für Kritik. Auch Bundesbehörden sollen in großem Umfang Adressen von privaten Datenhändlern kaufen. Das geht nach einem Bericht der «Mitteldeutschen Zeitung» aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linkspartei hervor. Demnach erwirbt das Statistische Bundesamt jährlich 900 000 Datensätze über Besitzanteile an deutschen oder ausländischen Unternehmen mit jährlichen Kosten von 220 000 Euro. Weitere Ministerien zählten zu den Käufern.

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