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Wuppertaler Schwebebahn verunglückt: 76 Menschen gerettet

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Schwebebahnunfall in Wuppertal
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Die abgerissene Stromschiene hängt unter dem Führerhaus der Schwebebahn in Wuppertal. Foto: Rolf Vennenbernd Foto: dpa
Schwebebahnunfall in Wuppertal
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Etwa 100 Fahrgäste der Schwebebahn mussten von der Feuerwehr mit einer Drehleiter in Sicherheit gebracht werden. Foto: Peter Fichte Foto: dpa
Abgerissene Stromschiene
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Ein defektes Stromkabel hatte die Schwebebahn gestoppt. Foto: Rolf Vennenbernd Foto: dpa
Rettungskräfte
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Rettungskräfte arbeiten auf dem Gerüst der Schwebebahn. Foto Claudia Otte Foto: Claudia Otte Foto: dpa
Lebensgefahr
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Lebensgefahr: Die abgerissene Stromleitung der Schwebebahn liegt auf einem Auto. Foto Claudia Otte Foto: Claudia Otte Foto: dpa
Geräumt
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Geräumt: Rund 100 Fahrgäste mussten auf offener Strecke von der Feuerwehr aus einem steckengebliebenen Wagen geholt werden. Foto: Rolf Vennenbernd Foto: dpa
Feuerwehreinsatz
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Feuerwehrleute retten Fahrgäste aus der Schwebebahn. Foto Claudia Otte Foto: Claudia Otte Foto: dpa

Wuppertal (dpa) - In einem Zug der Wuppertaler Schwebebahn sind 76 Menschen längere Zeit in mehreren Metern Höhe gefangen gewesen. 200 Meter Stromschiene waren nach jüngsten Angaben aus der Konstruktion herabgefallen.


Sechs Menschen seien vor Ort auf Schockzustände untersucht worden, zwei kamen ins Krankenhaus, sagte ein Sprecher der Stadtwerke am Freitag. Die Ursache wird noch untersucht. Die Bahn, zentrales Verkehrsmittel der Großstadt in Nordrhein-Westfalen, wird in den kommenden Tagen stillstehen.

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Die Stromschiene schlug auf vier fahrende sowie zwei geparkte Autos auf und blockierte die gesamte Fahrbahn der Bundesstraße 7. Ein Autofahrer sei dabei leicht verletzt worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Fahrgäste steckten in einem Zug fest, der gerade eine Haltestelle verlassen hatte und stehen blieb. Rettungskräfte der Feuerwehr bargen die Menschen über eine Drehleiter.

Durch den Zwischenfall wurde der Stromkreis unterbrochen. Techniker stellten die gesamte Stromzufuhr wenig später sicherheitshalber ab, sagte der Sprecher. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung ein. Ein Sachverständiger soll nun die Unfallstelle untersuchen.

Einzelheiten zum Unfall wollen die Stadtwerke als Betreiber der 112 Jahre alten Schwebebahn in einer Pressekonferenz am Mittag bekanntgeben.

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