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Wen kritisiert EU-Waffenembargo


Brüssel (dpa) - Chinas Regierungschef Wen Jiabao hat zu Beginn eines Gipfeltreffens mit der EU deren Waffenembargo gegen Peking kritisiert. Zugleich forderte er in Brüssel Fortschritte bei der Anerkennung Chinas als Marktwirtschaft. Trotz zehnjähriger Bemühungen sei bisher keine Lösung zu erreichen gewesen, sagte Wen. Die EU hatte nach dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989 ein Waffenembargo gegen China verhängt. Eine Anerkennung als Marktwirtschaft durch die EU würde Peking vor Anti-Dumping-Verfahren schützen.

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