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Weltkriegsbombe in Düsseldorf entschärft

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Hotelgäste
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Gäste eines evakuierten Hotels laufen mit ihren Koffern durch den Nieselregen. Foto: David Young Foto: dpa
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Foto: dpa/David Young
Flughafen Düsseldorf
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Die Entschärfung der Weltkriegsbombe könnte sich unter anderem auf den Flugverkehr auswirken. Foto: Roland Weihrauch Foto: dpa
Düsseldorf-Rath
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Die Stadt rief alle Bewohner innerhalb des Gefahrenbereichs im Stadtteil Rath auf, ihre Häuser zu verlassen. Foto: David Young Foto: dpa
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Foto: dpa/David Young
Kein Durchkommen
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Ein Polizist spricht am Ratherkreuzweg mit einem Autofahrer. Foto: David Young Foto: dpa

Die Weltkriegsbombe lag nicht weit von Flughafen und Bahntrasse entfernt. Bis der Fünf-Zentner-Sprengsatz am Nachmittag entschärft war, mussten viele tausend Anwohner in Düsseldorf ihre Wohnungen verlassen.


Düsseldorf (dpa) - Eine Bombenentschärfung in Düsseldorf hat massive Verkehrsbehinderungen und lange Staus verursacht. Der Fünf-Zentner-Blindgänger - kein ungewöhnlicher Fund im Rheinland - wurde nach stundenlanger Vorbereitung am Nachmittag unschädlich gemacht.

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In einem Radius von 1000 Metern um den Fundort im Norden der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt mussten 8000 Menschen ihre Wohnungen und Arbeitsplätze verlassen. Etwa 565 Mitarbeiter von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen, Verkehrbetrieben und Kampfmittelräumdienst waren im Einsatz. Wegen des Bombenfunds musste auch ein Hotel mit 250 Gästen geräumt werden, mehrere Kitas und Betriebe blieben geschlossen. Die Bombe war am Mittwochabend bei Bauarbeiten entdeckt worden.

Weil sich die Räumung verzögerte, verschob sich auch die Entschärfung. Die Bahn stoppte für rund drei Stunden den Verkehr auf der nahegelegenen, wichtigen Strecke zwischen Duisburg und Düsseldorf. Zwei Autobahnen waren zeitweise komplett gesperrt. Schon am Morgen hatten Straßensperrungen zu vielen Staus geführt. Der Flughafen Düsseldorf riet Reisenden, wegen der Verkehrsbehinderungen zwei Stunden mehr Zeit einzuplanen.

Um 14.34 Uhr war der Sprengsatz vor Ort entschärft. Während der Arbeit durften keine Maschinen starten oder landen. Eine Flugzeug musste für einen Zwischenstopp nach Köln umgeleitet werden, kam aber schließlich noch nach Düsseldorf. Dort standen am Donnerstag 600 Starts und Landungen im Plan.