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Wahlsieger in Bulgarien will Abstimmung annullieren lassen

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Sofia (dpa) - Die aus der Parlamentswahl in Bulgarien als Sieger hervorgegangene ehemalige Regierungspartei GERB will die Abstimmung vom 12. Mai annullieren lassen. GERB-Chef Boiko Borissow begründete dies mit einem groben Verstoß gegen das Wahlgesetz am Tag vor der Wahl. An jenem Samstag waren in einer Druckerei 350 000 illegale Stimmzettel sichergestellt worden. Der Fall sorgte für großen politischen Wirbel mit zahlreichen Stellungnahmen der Opposition am Tag der Wahlruhe, an dem laut Gesetz jeglicher Wahlkampf verboten ist.

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