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Verfahren um angeblich zu langsamen Richter vertagt

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Stuttgart (dpa) - Das Verfahren um einen angeblich zu langsam arbeitenden Juristen vor dem Dienstgerichtshof für Richter am Stuttgarter Oberlandesgericht hat nur wenige Stunden gedauert. Die Anwältin des Richters stellte einen Befangenheitsantrag. Anwältin Christina Gröbmayr sprach von einem »politischen Prozess«. Die grün-rote Landesregierung habe das politische Interesse, dass Richter möglichst wenig kosteten. Dem Kläger, der in einem Außensenat des OLG Karlsruhe in Freiburg tätig ist, wird vorgehalten, er sei erheblich hinter den durchschnittlichen Erledigungszahlen zurückgeblieben.

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