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Verdacht gegen Islamisten: Terror mit Modellflugzeugen geplant

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SEK-Beamte
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Mit Hilfe eines Spezialeinsatzkommandos wurden die Wohnungen gestürmt. Foto: Franziska Kraufmann Foto: dpa
Bundesanwaltschaft
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Außenaufnahme der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe: Islamistische Terroristen haben nach Informationen von SWR Info möglicherweise einen Anschlag mit ferngesteuerten Modellflugzeugen geplant. Foto: Uli Deck dpa Foto: dpa
Hausdurchsuchung
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Ermittler des Staatsschutzes und der Polizei nach der Durchsuchung eines Hauses in München. Foto: Peter Kneffel Foto: dpa
Aufgebrochen
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Neben diesem Türschloss ist noch der Abdruck eines Rammbocks zu sehen. Foto: Peter Kneffel Foto: dpa
Beweismittel
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Diese Computer beschlagnahmte die Polizei. Foto: Franziska Kraufmann Foto: dpa
Hausdurchsuchung
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In diesem Haus wurde eine Wohnung von den Beamten gestürmt. Foto: Peter Kneffel Foto: dpa

Karlsruhe (dpa) - Zwei Männer sollen in Deutschland einen islamistischen Terroranschlag mit ferngesteuerten Modellflugzeugen geplant haben. Gegen die beiden Verdächtigen tunesischer Herkunft werde unter anderem wegen »Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat« ermittelt, teilte die Bundesanwaltschaft mit.


In mehreren Bundesländern und in Belgien durchsuchten Ermittler Wohnungen und andere Räumlichkeiten, sie stellten kistenweise Beweismaterial sicher. Wie weit die Anschlagspläne bereits gediehen waren, kommentierte die Anklagebehörde nicht. Festnahmen gab es keine.

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Aus Sicherheitskreisen verlautete, die Verdächtigen seien mehr als ein Jahr beobachtet worden, nachdem sie durch ein gesteigertes Interesse an Sprengstoff und Modellflugzeugen aufgefallen waren. Die Pläne waren demzufolge noch in einem frühen Stadium. Das ergebe sich auch aus der Tatsache, dass niemand festgenommen wurde. Eine erhöhte Terrorgefahr bestehe in Deutschland derzeit nicht, hieß es weiter.

Die beiden Verdächtigen sollen sich gezielt Informationen und Gegenstände beschafft haben, um »radikal-islamistische Sprengstoffanschläge mit Modellflugzeugen zu begehen«, so die Bundesanwaltschaft. Unter Leitung der obersten Anklagebehörde sowie der Staatsanwaltschaft Stuttgart durchkämmten rund 90 Beamte aus Baden-Württemberg und Bayern neun Objekte.

Im Südwesten lag der Schwerpunkt der Razzien im Großraum Stuttgart, in Bayern im Großraum München, darunter im Olympiadorf sowie - laut Landeskriminalamt München - in Dachau. In Sachsen und Belgien gab es ebenfalls Durchsuchungen. Auch die Wohnungen von vier Kontaktpersonen der beiden Männer wurden in Stuttgart und München durchsucht. Unter dem gesicherten Beweismaterial befinden sich technische Geräte wie Computer. Ob auch ein Modellflieger beschlagnahmt wurde, ist nicht bekannt.

Ein Mann wurde in Fellbach bei Stuttgart in Handschellen abgeführt. Eine offizielle Festnahme habe es aber nicht gegeben, betonte die Bundesanwaltschaft. Offenbar kam der Mann nach einer Befragung wieder frei.

Bei den Ermittlungen geht es auch um Geldwäsche. Sie überschneiden sich mit einem Verfahren der Staatsanwaltschaft Stuttgart: Diese ermittelt gegen fünf Verdächtige, darunter die vier Kontaktpersonen, wegen Geldwäsche und der »Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat«. Sie sollen den »Heiligen Krieg« finanziert haben. Die Beschuldigten kennen sich, bestätigte eine Sprecherin der Stuttgarter Staatsanwaltschaft.

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