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Verdacht auf Bevorzugung von Privatversicherten bei Organvergabe

Berlin (dpa) - Nach dem Organspendeskandal ist nun der Verdacht aufgetaucht, dass Privatversicherte bei der Vergabe bevorzugt werden. Diese Annahme legten Berechnungen des Gesundheitsexperten der Grünen, Harald Terpe, nahe, berichtet die «Frankfurter Rundschau». Grundlage seien Zahlen der Organvermittlungsstelle Eurotransplant. Demnach sei der Anteil der Privatversicherten an allen Transplantationen höher als ihr Anteil auf der Warteliste. Terpe forderte Gesundheitsminister Daniel Bahr auf, den Fall so schnell wie möglich aufzuklären.

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