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USA bieten Deutschland vier Drohnen an

Drohne
Kampfdrohnen sind aus bewaffneten Konflikten nicht mehr wegzudenken. Foto: U.S. Air Force/Paul Ridgeway Foto: dpa

Berlin (dpa) - Die Bundeswehr ist der Beschaffung bewaffneter Drohnen nach einem Bericht der «Süddeutschen Zeitung» einen Schritt näher gerückt. Die US-Regierung habe offiziell angeboten, vier Drohnen des Typs MQ-9A Predator B samt Bodenstationen zu liefern, berichte das Blatt.


Dies gehe aus einer Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion hervor, die dem Blatt vorliegt. Demnach haben die USA zwar die Lieferung unbewaffneter Drohnen angeboten. Es ist aber möglich, die Fluggeräte so umzurüsten, dass sie Waffen tragen und abfeuern können. Die USA setzen die bewaffnete Version unter dem Namen Reaper («Sensenmann») ein.

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Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat sich in der Vergangenheit mehrmals dafür ausgesprochen, Kampfdrohnen zu beschaffen, die Entscheidung aber in die nächste Legislaturperiode verschoben. Neben dem nun von der US-Regierung offiziell angebotenen Modell ist auch die israelische Drohne Heron TP im Gespräch. Das US-Angebot sei «noch nicht abschließend bewertbar», heißt es im Schreiben des Ministeriums.