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Umfrage: Schwarz-Gelb und Rot-Grün ohne Mehrheit

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Splitterparteien wie die Anti-Euro-Partei «Alternative für Deutschland» sind zurzeit recht beliebt. Foto: Daniel Bockwoldt Foto: dpa

Berlin (dpa) - Gut vier Monate vor der Bundestagswahl sind beide politischen Lager nach einer Umfrage deutlich von einer eigenen Mehrheit entfernt. Weder für die regierende schwarz-gelbe Koalition noch für SPD und Grüne würde es im theoretischen Fall einer derzeitigen Abstimmung demnach reichen.


Das ergab der Wahltrend des Forsa-Instituts für das Magazin »Stern« und den Sender RTL. SPD und Grüne verloren jeweils einen Punkt und kamen auf 23 beziehungsweise 14 Prozent. Die Union legte gegenüber der Vorwoche um einen Punkt auf 40 Prozent zu, ihr Partner FDP blieb bei 4 Prozent. Die Linke stieg um einen Punkt auf 9 Prozent.

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Der Anteil der Splitterparteien mit den Piraten (3 Prozent) und der Anti-Euro-Partei »Alternative für Deutschland« (2 Prozent) ist mit insgesamt 10 Prozent hoch. Der Anteil der Unentschlossenen und Nichtwähler stieg um drei Punkte auf 30 Prozent.

Das Forsa-Institut, das zwischen dem 6. und 10. Mai 2001 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger befragte, gibt die
statistische Fehlertoleranz mit plus/minus 2,5 Prozentpunkten an.