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Umfrage: Angst vorm Klimawandel wird größer

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Braunkohlekraftwerk
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Wasserdampf steigt aus den Kühltürmen eines Braunkohlekraftwerks. Die Angst vorm Klimawandel hat laut Pew-Institut in den vergangenen Jahren klar an Bedeutung gewonnen. Foto: Monika Skolimowska/Symbol Foto: dpa

Berlin (dpa) - Viele Menschen sehen den Klimawandel als große Bedrohung. Das ergab eine Umfrage des US-Forschungsinstituts Pew Research Center in 26 Ländern. In der Hälfte dieser Länder, darunter in Deutschland, nannten die Befragten den Klimawandel am häufigsten als große Bedrohung für ihr Land.


In acht Staaten, darunter Russland und Frankreich, wurde dagegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) am häufigsten genannt. In vier Ländern ist die Furcht vor Cyberattacken am weitesten verbreitet - etwa in den USA und den Niederlanden.

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Das Institut befragte mehr als 27.000 Menschen im Frühling und Sommer des vergangenen Jahres. Über die Umfrage hatte die »Süddeutsche Zeitung« zuerst berichtet.

Unter den Großmächten USA, Russland und China fühlen sich die Menschen laut der Umfrage am häufigsten von den USA bedroht. Diese Tendenz hat dem Institut zufolge nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten 2016 deutlich zugenommen. Auch die Angst vor dem Klimawandel habe in den vergangenen Jahren klar an Bedeutung gewonnen. Anhänger mancher rechtspopulistischer Parteien in Europa schätzten diese Bedrohung jedoch generell geringer ein.